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Bestimmte Vorsätze auf der Arbeit können Sie unbemerkt in den Burn-out treiben.

Auf Arbeit

Ausgebrannt: Mit diesen sieben Vorsätzen treiben Sie sich in den Burnout

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Gute Vorsätze können auch gefährlich sein - und Sie in den Burnout treiben. Erkennen Sie die Gefahr rechtzeitig und hören Sie auf, sich selbst auszubeuten.

"Ich werde im Arbeitsalltag immer zynischer", "Ich fühle mich häufig müde und ausgelaugt" und "Ich erhalte kaum positive Rückmeldungen über meine Arbeitsleistung" - kommt Ihnen das bekannt vor? Diese und weitere solcher Fragen werden Ihnen oftmals in Burnout-Tests im Internet gestellt. Am Ende sollen Sie erfahren, ob Sie schon ausgebrannt sind oder nur unter "normalem" Stress stehen.

Haben Sie auch Burnout?

Solche Tests hält Psychiater und Burnout-Experte Christian Dogs für absoluten Humbug, wie er im Interview mit der Online-Plattform Business Insider erklärt. Fragen wie "Fühlen Sie sich manchmal erschöpft?" und "Schlafen Sie manchmal schlecht?" kann so ziemlich jeder mit "Ja" beantworten. Am Ende käme immer raus, dass man an Burnout leidet - egal, was man ankreuzt.

Doch tatsächlich gibt es Faktoren, die aufzeigen, ob man Burnout-gefährdet ist. Dazu zählen oftmals Menschen, die sich in ihrem Berufsleben folgende Vorsätze zu Herzen nehmen:

1. "Ich brauche unbedingt Anerkennung und bin nur etwas wert, wenn ich Leistung bringe."

Menschen, die so denken, sind süchtig nach Anerkennung und definieren sich nur über ihre Leistung. Burnout-Experte Dogs sagt: "Es reicht diesen Leuten selten, beruflich Höchstleistungen zu erbringen. Sie müssen unbedingt zusätzlich noch einen Marathon laufen und Selbstoptimierung betreiben."

2. "Meine Bedürfnisse sind nicht so wichtig wie die der Firma."

Dies sei, so der Burnout-Experte, eine Überidentifikation mit dem Unternehmen und betrifft vor allem Geschäftsführer und Vorstände. Alles für seine Firma zu geben wird in manchen Unternehmen bereits vorausgesetzt. Wenn auch Sie so denken, sollten Sie versuchen, die Arbeit wirklich im Büro zu lassen und die Freizeit bewusst zu genießen.

Ebenfalls interessant: Dieser gut gemeinte Führungsstil treibt Sie in die Selbstausbeutung.

3. "Ich habe keine Grenzen und wenn doch, ignoriere ich sie."

Überschreiten Sie auch immer wieder mutwillig Ihre Grenzen der Leistungsfähigkeit? Arbeiten Sie weiter, obwohl Sie eigentlich spüren, dass Sie erschöpft sind ? Der Experte Dogs vergleicht dieses Phänomen mit einem leeren Autotank. Den muss man auch wieder auffüllen, bevor die Fahrt weitergehen kann. Sorgen Sie also für Ausgleich zum Beruf, in dem Sie Ihre inneren Batterien aufladen.

Video: Burn-Out? Die besten Tipps gegen Stress

Lesen Sie weiter: Wenn Sie das in der Stunde nach Feierabend machen, ist beruflicher Erfolg garantiert.

4. "Mein Gehirn braucht permanent Reize."

Besonders wenn Sie im Beruf ständig Reizen ausgesetzt sind, sorgen Sie in Ihrer Freizeit für Reizarmut. Brettspiele, ein Spaziergang in der Natur, Treffen mit Freunden und Familie bieten dazu einen guten Ausgleich. Seien Sie auf jeden Fall offline: Handy aus, Computer aus, Fernseher aus.

5. "Ich brauche keine Pausen."

Das ist Quatsch und Ressourcenvergeudung, sagt Burnout-Experte Dogs. Jeder braucht Pausen. Tun Sie jeden Tag mindestens zehn Minuten lang nichts, schauen Sie Löcher in die Luft oder aus dem Fenster und leeren Sie dabei Ihr Gehirn.

6. "Ich vermeide Konflikte."

Indem Sie jedem Streit aus dem Weg gehen, schlucken Sie viele Emotionen hinunter. Besser für Geist und Seele ist es, das Problem anzusprechen. Danach werden Sie sich befreit fühlen.

7. "Ich will perfekt sein und bin niemals wirklich zufrieden mit mir und meiner Leistung."

Sind Sie ein Perfektionist? Dabei gibt es einen schmalen Grad zwischen gesunden und ungesunden Perfektionisten. Der Unterschied ist: Beide machen ihre Sache sehr gut, doch der gesunde Perfektionist ist hinterher zufrieden. Wenn Sie sich selbst nie gut genug sind, laufen Sie Gefahr, auszubrennen.

Lesen Sie auch: Bewerbung mit 50+: Diese Vorteile haben nur Sie zu bieten.

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