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Öfter mal eine "Stille Stunde" einlegen und nicht immer erreichbar sein. Wenn Chefs das vormachen, fällt es auch Mitarbeitern leichter, öfter mal konzentriert ohne Ablenkung durchzuarbeiten. Foto: Daniel Naupold

Chefs sollten mit "Stiller Stunde" Vorbild sein

Permanent erreichbar sein und stets eine Flut an Mails bewältigen - bei so einer Arbeitshaltung ist Stress vorprogrammiert. Doch Vorgesetze können gegensteuern, indem sie selbst öfter mal Kommunikationspausen einlegen.

Berlin (dpa/tmn) - Vorgesetzte sollten versuchen, regelmäßig eine "Stille Stunde" einzulegen. In dieser Zeit sind sie für Mitarbeiter nicht erreichbar und arbeiten Projekte und Aufgaben konzentriert ohne Unterbrechungen ab.

Leben Vorgesetzte die "Stille Stunde" vor, fällt es Mitarbeitern leichter, diese ebenfalls einzuführen und konsequent umzusetzen. Darauf weist das Projekt Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA) in einer Broschüre hin. Ständige Unterbrechungen im Arbeitsalltag führen dazu, dass Arbeiten, die zum Beispiel eigentlich nur ein paar Minuten dauern, sich über den ganzen Nachmittag hinziehen.

Ein anderer typischer Zeitfresser ist für viele Mitarbeiter, dass sie eine Flut von E-Mails bekommen. Auch hier können Vorgesetzte gegensteuern, indem sie im Team klare Absprachen treffen. Welche Rundmails und Protokolle soll wer bekommen? Wie kann der Austausch innerhalb der Abteilung aussehen? Gibt es hier klare Regeln, verhindert das zumindest, dass jemand unnötigerweise E-Mails bekommt. Projektleiter von psyGA ist der BKK Dachverband, der die Interessen der Betriebskrankenkassen organisiert.

Tipps der psyGA für Vorgesetzte

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