In ausgewählten Unternehmen Deutschlands laufen bereits Modellprojekte zu Betriebsimpfungen (Symbolbild).
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In ausgewählten Unternehmen Deutschlands laufen bereits Modellprojekte zu Betriebsimpfungen (Symbolbild).

Schon vor dem offiziellen Start

Impfung beim Betriebsarzt: Modellprojekte gestartet – so läuft‘s bei VW, Rossmann & Co.

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Schon vor dem deutschlandweiten Impfstart bei Betriebsärzten sind in ausgewählten Unternehmen Modellprojekte gestartet.

Nach den Impfzentren, Hausärzten und mobilen Impfteams sollen bald auch die Betriebsärzte mit Corona-Impfungen starten*. Wenn es nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht, erfolgt der deutschlandweite Start ab dem 7. Juni. Ob bei den Betriebsimpfungen alles rund läuft, sollen Modellprojekte von ausgewählten Unternehmen ans Licht bringen.

Bayern: Zehn Unternehmen starten mit Betriebsimpfungen

In Bayern erproben zehn Unternehmen in Modellprojekten eine Corona-Betriebsimpfung. „Gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) haben wir eine ausgewogene Auswahl getroffen mit unterschiedlich großen Betrieben aus Hochinzidenzgebieten und aus allen Regierungsbezirken sowie unterschiedlichen Branchen“, verkündete der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) laut dpa-Berichten.

Bei den zehn Unternehmen handele es sich um: Arvena Hotel in Nürnberg, BayWa Münchberg, Brückner Maschinenbau in Siegsdorf, die Fränkischen Rohrwerke in Königsberg, Jopp Automotive in Bad Neustadt, Magnet-Schultz in Memmingen, Mann + Hummel in Marklkofen, Novartis Pharma in Nürnberg, Siemens-Werk in Cham sowie Wacker Chemie in Burghausen. Beim Modellprojekt sollen rund 50.000 Impfdosen unterschiedlicher Hersteller zum Einsatz kommen.

Bei der Auswahl sei es vor allem wichtig gewesen, solchen Firmen und Unternehmen ein erstes Impfangebot zu machen, die auf eine Tätigkeit in Präsenz angewiesen seien und Homeoffice nicht oder nur eingeschränkt umsetzen könnten, heißt es weiter.

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Niedersachsen: Impfungen bei VW, Rossmann und Rewe

Auch in Niedersachsen laufen die Modellversuche mit Impfungen durch Betriebsärzte. So haben am 12. Mai beim Pharmazulieferer Sartorius Dutzende Mitarbeiter ihre erste Injektion bekommen, wie eine Konzernsprecherin in Göttingen mitteilte. Insgesamt sollten es am Ende des Tages rund 200 sein.

Der Laborausrüster in Südniedersachsen ist eines von fünf Unternehmen, die für das Projekt ausgewählt wurden. Dazu gehören auch Volkswagen, die Salzgitter AG, Rewe und Rossmann – die Drogeriemarktkette begann bereits am 11. Mai mit den Impfungen.

Kriterien für die Auswahl waren laut Gesundheitsministerium Kapazitäten für eigene Impfstraßen und Berücksichtigung gefährdeter Berufsgruppen. Zudem bekamen Unternehmen in Hochinzidenzregionen und Firmen mit besonderer Systemrelevanz für die Impfstoffproduktion den Zuschlag. Die Landesregierung hatte Anfang Mai angekündigt, dass für das Projekt insgesamt 11.700 Dosen des Impfstoffs von Biontech und Pfizer zur Verfügung stehen, die Betriebsärzte sollen sich an die Priorisierung halten. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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