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Arbeitsverträge sind oft Grund für Streit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Arbeitsrecht

Darf mein Arbeitsvertrag ohne Grund befristet werden?

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Wer im neuen Job einen befristeten Arbeitsvertrag erhält, bei dem ist die Freude meist getrübt. Doch dürfen Arbeitsverträge überhaupt ohne Grund befristet werden? 

Über befristete Arbeitsverträge freut sich meist nur einer: der Arbeitgeber. Für Arbeitnehmer geht ein befristeter Arbeitsvertag in der Regel mit Unsicherheit einher - schließlich kann es sein, dass man nach ein oder zwei Jahren wieder ohne Job dasteht. Doch darf ein Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag überhaupt ohne Grund befristen?

Arbeitsvertrag: Befristung ohne Sachgrund nur bis zu zwei Jahre erlaubt

Grundsätzlich ja, erklärt Arbeitsrechtler Alexander Bredereck gegenüber der dpa. Doch eine grundlose Befristung, wie es bei Neueinstellungen oft die Regel ist, darf höchstens auf zwei Jahre befristet sein (§ 14 Abs. 2 TzBfG). Danach muss der Arbeitgeber den Vertrag entweder entfristen, also auf unbestimmte Zeit verlängern - oder der Arbeitnehmer muss das Unternehmen verlassen. 

Sogenannte Kettenbefristungen (mehrere befristete Arbeitsverträge hintereinander) sind ohne Grund ebenfalls nur bis zu einem Gesamtzeitraum von zwei Jahren erlaubt - und maximal dreimal hintereinander.  

Lesen Sie auch: Kündigung des Arbeitsvertrags - das sind die wichtigsten Regeln und Fristen.

Von Andrea Stettner

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