Bayern-Schock: Müller verpasst wohl Leipzig-Doppelpack

Bayern-Schock: Müller verpasst wohl Leipzig-Doppelpack
+
Wechseln oder lieber bleiben? Jobwechsler haben einen großen Vorteil.

Jobhopping

Darum sollten Sie alle zwei Jahre den Job wechseln

  • schließen

Häufige Jobwechsel machen sich nicht gut im Lebenslauf? Diese Einstellung sollten Sie dringend überdenken, denn Firmentreue bringt ihnen einen großen Nachteil.

Die Deutschen legen viel Wert auf Sicherheit. Nicht umsonst boomen hierzulande Versicherungen und Eigenheime. Doch auch was die Arbeitsstelle anbelangt, so fühlen sich die meisten mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag am wohlsten. Schließlich verspricht ein sicherer Arbeitsplatz, am besten in einem angesehen, großen Unternehmen, doch Wohlstand, oder nicht? 

Falsch gedacht, sagen Karriere-Experten. Abgesehen davon, dass es hierzulande immer mehr befristete Arbeitsverhältniss gibt, wirtschaftet sich ein treuer, loyaler Mitarbeiter schon fast arm, wenn er immer bei der selben Firma bleibt. Karriere-Experte Cameron Kang vom US-Magazin Forbes geht sogar soweit zu sagen: "Wer länger als zwei Jahre in der selben Firma bleibt, verdient 50 Prozent weniger." 

Jobwechsel: Größerer Gehaltssprung drin

Der Grund dafür ist einfach: Wer seinen Job wechselt, verhandelt sein Gehalt von Grund auf neu. Gegenüber dem alten Job sind dabei zehn bis 20 Prozent mehr Gehalt durchaus drin. 

Während Ihr Chef immer Ihr Ausgangsgehalt vor Augen hat und einer Gehaltserhöhung nur um wenige Prozente - oder sogar nur bei Änderungen der Verantwortlichkeiten - zustimmt, ist bei einem neuen Job ein wesentlich größerer Gehaltssprung drin.

Zudem bietet ein Jobwechsel die Möglichkeit, in der Hierarchie nach oben zu klettern - was wiederum für einen fetteren Gehaltsscheck sorgt. Vielleicht kommen sogar noch bezahlte Überstunden oder flexible Arbeitszeiten dazu? 

Keine Gehaltserhöhung sorgt effektiv für eine Gehaltssenkung

Ein anderer Faktor, der Ihnen bares Geld kostet, ist die Inflation sowie steigende Lebenshaltungskosten, die dafür sorgen, dass ihr (gleichbleibendes) Gehalt mit der Zeit sogar weniger wird. Geht man von einer Inflation von 3 Prozent und einem Nettogehalt von 2.5000 Euro aus, so bleiben nach einem Jahr nur noch 2.427,18 Euro übrig. Nach zehn Jahren wären es sogar nur noch 1.860,23 Euro. 

Natürlich liegt die Inflationsrate nicht jedes Jahr bei 3 Prozent - aber das Prinzip wird her sehr deutlich. Um nicht weniger zu verdienen sollten Arbeitnehmer also spätestens alle zwei Jahre eine Gehaltserhöhung einfordern - oder besser noch den Job wechseln. 

Mehr dazu: Mit diesen Tricks verhandeln Sie ein besseres Gehalt und fünf Tipps, wie Sie im neuen Job mehr Geld bekommen.

Von Andrea Stettner

Zehn stressfreie Jobs, in denen Sie gut verdienen

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fünf Tricks, wie Sie jede Diskussion gewinnen
Diskussionen führen wir jeden Tag, sei es mit dem Chef oder Freunden. Wer seinen Gesprächspartner überzeugen will, muss nur ein paar einfache Tricks kennen.
Fünf Tricks, wie Sie jede Diskussion gewinnen
IKEA-Rekruiterin: Das ist meine Lieblingsfrage im Bewerbungsgespräch
Bei IKEA spielen Werte eine besondere Rolle in der Firmenkultur. Eine Personalerin verrät, wie sie am meisten über die Einstellung ihrer Bewerber erfährt.
IKEA-Rekruiterin: Das ist meine Lieblingsfrage im Bewerbungsgespräch
Was mit Kindern passiert, wenn Mütter früh wieder arbeiten gehen
Nach ein paar Monaten Elternzeit wollen viele Mütter schnell wieder zurück in den Job - und plagen sich mit Gewissensbissen. Dabei wäre das gar nicht nötig.
Was mit Kindern passiert, wenn Mütter früh wieder arbeiten gehen
Kassiererin packt aus: Darum würde ich nie bei Aldi arbeiten
Aldi soll ein gutes Gehalt bezahlen. Trotzdem will eine Edeka-Kassiererin dort lieber nicht arbeiten. Warum das so ist - und was ihr im Job wichtig ist.
Kassiererin packt aus: Darum würde ich nie bei Aldi arbeiten

Kommentare