+
Eine Chefin macht ihrem Ärger über die E-Mail-Signatur ihres neuen Kollegen im Chatroom Luft - doch nicht alle Nutzer teilen ihre Meinung.

Arbeits-E-Mails

Was denken Sie: Ist diese E-Mail-Signatur wirklich so unerhört, wie die Chefin behauptet?

  • schließen

Wie er seine E-Mails unterschreibt, macht seine Chefin fuchsig. Doch kann der neue Kollege überhaupt etwas dafür? Die Chatroom-Nutzer sind geteilter Meinung.

Erst kürzlich sei er zu ihrem Team gestoßen, schrieb eine Frau auf der Eltern-Website Mumsnet. Doch der Mann mache sich bereits total lächerlich: In seiner E-Mail Signatur erwähnt er nicht nur seinen Namen und die neue Jobbezeichnung, sondern auch seinen Abschluss. Mit dieser Signatur, erzählt sie, versende der neue Kollege jedoch keineswegs E-Mails an Kunden oder Geschäftspartner, sondern sie stehe unter all seinen internen E-Mails.

Ungewöhnliche E-Mail-Signatur: Irrational wütend oder berechtigt?

Die Mumsnet-Nutzerin findet diese Signatur eigentlich unhöflich. "Niemand sonst tut das und andere haben eine höhere Qualifikation als er." Eigentlich würde sie ihm gerne sagen, dass er die Signatur ändern muss, ist sich aber nicht sicher, ob das unprofessionell wirkt. "Bin ich irrational wütend oder ist diese Signatur tatsächlich unangebracht?", fragt sie im Chatroom.

Die Kollegen kommentierten die Signatur des neuen Kollegen sogar und machten sich darüber lustig, erzählt die Angestellte. Sie hätte gehofft, dass er das merken und seine Signatur ändern würde. "Ich bin seine Vorgesetzte und frage mich, ob ich ihn darauf ansprechen soll. Aber es läuft gerade nicht so gut bei ihm und ich will nicht, dass es kleinlich oder nach Mobbing aussieht", erklärt sie.

Lesen Sie auch: Job-Klischees: Genervte Mitarbeiter machen ihrem Ärger Luft - und sorgen auf Twitter für Lacher.

"Ein bisschen schwierig" sei die E-Mail-Signatur schon

Die einen Mumsnet-Nutzer rieten, die Sache auf sich beruhen zu lassen, da so jeder gleich wisse, dass der neue Kollege ein Idiot sei. Andere stimmten dafür, mit dem Kollegen zu reden. Eine Frau kommentierte: "Die vollständige Berufsbezeichnung in der E-Mail-Signatur anzugeben, erscheint mir völlig normal, aber den Abschluss finde ich ein bisschen schwierig. Aber so oder so, als sein Manager ist es Ihre Aufgabe sicherzustellen, dass er die Unternehmenskultur versteht, was er im Moment offensichtlich nicht tut. Es wäre überhaupt nicht kleinlich oder Mobbing, ihn darauf hinzuweisen!"

Ebenfalls interessant: Bewerber kriegt fiese Mail von Personaler - der bereut es kurz darauf.

Chatroom-Nutzer haben Verständnis für den "unhöflichen Kollegen"

Wieder andere Nutzer verstanden das Problem nicht: "Warum sind Sie darüber so verärgert? Vielleicht musste er es an seinem letzten Arbeitsplatz in die Signatur schreiben oder er ist einfach stolz darauf. Warum nicht einfach freundlich sein und darauf hinweisen, dass es niemand anders in der Firma so macht, und ihn fragen, warum er es will? Wirklich, es klingt ein wenig nach Eifersucht und Unsicherheit von Ihrer Seite. Haben Sie die gleichen Qualifikationen?" Laut mirror.de schrieb eine Frau: "Für viele Unternehmen ist das völlig normal. Vermutlich kommt er von einem solchen und tut einfach das, was von ihm dort erwartet wurde."

Lesen Sie auch: Regeln für Lehrerinnen: Über diese Liste lacht sich das Netz schlapp.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

vro

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wer so oft den Job wechselt, zieht das Misstrauen von Arbeitgebern auf sich
Häufige Jobwechsel werden immer mehr zur Norm in der heutigen Arbeitswelt. Aber ab welchen Punkt machen sie einen negativen Eindruck auf Arbeitgeber?
Wer so oft den Job wechselt, zieht das Misstrauen von Arbeitgebern auf sich
Doktorarbeit darf keine Verlegenheitslösung sein
Sich leichtfertig für eine Promotion zu entscheiden, ist keine gute Taktik. Denn um ein solches Projekt mit Erfolg über die Bühne zu bringen, muss vor allem die eigene …
Doktorarbeit darf keine Verlegenheitslösung sein
Gerade mal 30 und schon Chef: Mann verrät seinen ultimativen Karriere-Tipp
Falko Kremp ist 30 Jahre - und schon Deutschlandchef eines Digital-Startups. Nun verrät er, wie man heute junge Menschen für die Arbeit begeistern kann. Es ist anders, …
Gerade mal 30 und schon Chef: Mann verrät seinen ultimativen Karriere-Tipp
Wie Pendeln entspannter laufen kann
München - Nürnberg und zurück, jeden Tag. Manche Menschen legen täglich einiges an Strecke zurück, um zur Arbeit zu kommen. Um das angenehmer zu gestalten, ist auch der …
Wie Pendeln entspannter laufen kann

Kommentare