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Stellen Berufstätige Depressions-Symptome an sich fest, sollten sie sie nicht ignoriert. Eine frühe Behandlung kann einem vieles Ersparen. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Wenn der Mut fehlt

Depressionen wirken sich oft massiv im Arbeitsalltag aus

Motivationslos, traurig, weniger Lebensfreude: Depressionen haben weitreichende Folgen. Doch was tun, wenn sich die Krankheit so sehr im Leben ausbreitet, dass sie zu schlechteren Leistungen am Arbeitsplatz führt?

Berlin (dpa/tmn) - Depressionen machen sich nicht nur in Symptomen wie Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit oder Antriebsmangel bemerkbar. Bei bis zu 90 Prozent der an Depressionen Erkrankten treten außerdem Konzentrationsstörungen auf, was sich auf das Arbeitsleben auswirken kann.

Das teilt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie mit. Häufig sei das Problemlösungsvermögen eingeschränkt - Beschäftigte haben Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen und zu planen. Um diese Defizite zu kompensieren, müssen sie wiederum viel Kraft aufwenden. Am Feierabend sind viele dann völlig erschöpft und haben keine Energie mehr für private Aktivitäten.

Bemerken Berufstätige an sich selbst diese Symptome, sollten sie das ernst nehmen. Depressionen lassen sich gut behandeln - grundsätzlich sei die Behandlung aber umso einfacher, umso früher sie begonnen wird.

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