Zu viel lästern sollten Sie nicht, wenn Sie befördert werden wollen.
+
Zu viel lästern sollten Sie nicht, wenn Sie befördert werden wollen.

Selbst schuld

Diese dämlichen Verhaltensweisen können Sie die Beförderung kosten

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
    schließen

Nach jahrelanger Arbeit wollen viele endlich beruflich aufsteigen. Doch wer sich oft falsch verhält, kann sich selbst schaden - und eine Beförderung in weite Ferne rücken lassen.

Lästern, schmollen, Gerüchte verbreiten - all diese Verhaltensweisen sind eher kontraproduktiv, wenn Sie befördert werden wollen. Diese Verhaltensweisen wirken schnell pubertär. Und obwohl in Büros normalerweise nur Erwachsene arbeiten, gehören sie trotzdem in jeder Firma zum Alltag.

Studie offenbart pubertäres Verhalten von Mitarbeitern

Wie eine Studie von Careerbuilder herausgefunden hat, finden nämlich drei von vier unter mehr als 3.000 befragten Mitarbeitern und mehr als 2.000 Personalchefs der USA, dass sich ihre Kollegen pubertär verhalten. Dazu zählen diese Verhaltensweisen:

PlatzVerhaltensweisen, die unsympathisch wirkenProzentualer Anteil
1Jammern55 %
2Schmollen, weil etwas nicht so läuft, wie er/sie es will46 %
3Über einen Kollegen lästern44 %
4Einem Mitarbeiter einen Streich spielen36 %
5Hinter dem Rücken eine Grimasse schneiden35 %
6Eine Clique bilden32 %
7Ein Gerücht über einen Kollegen verbreiten30 %
8Aus dem Zimmer stürmen29 %
9Einen Wutausbruch haben27 %
10Sich weigern, Informationen mit Kollegen zu teilen23 %

Quelle: Careerbuilder.com

Pubertäres Verhalten im Büro hilft beim Dampfablassen

"Bis zu einem gewissen Grad kann ein Verhalten, das wir als 'pubertär' bezeichnen, harmlos sein. Es kann Mitarbeitern dabei helfen, Dampf abzulassen und kann sogar für ein Gemeinschaftsgefühl im Büro sorgen", kommentiert Rosemary Haefner, Personalchefin bei CareerBuilder, die Studie.

"Aber es ist ein schmaler Grat zwischen harmlosem Spaß und unangemessenem Verhalten. Aktionen wie Gerüchte zu verbreiten, zu lästern oder Cliquen zu bilden, um andere auszuschließen, kann als böswillig, Mobbing oder sogar Schikane aufgefasst werden." Und das schadet Ihrer Karriere nachhaltig.

Negatives Verhalten schadet der Karriere und lässt eine Beförderung unwahrscheinlich werden

Wer  immer wieder negativ auffällt, der macht sich nicht nur bei den Kollegen unbeliebt - es schmälert auch die Chancen auf eine Beförderung. Das zeigt eine weitere Studie von Careerbuilder aus dem Jahr 2015. Gerade Negativität, Pessimismus und eine vulgäre Ausdrucksweise sei für die meisten Arbeitgeber ein Grund, einen Mitarbeiter nicht zu befördern.

Lesen Sie außerdem: Sechs Sätze, die Sie nie zu Ihren Kollegen sagen sollten.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Von Andrea Stettner

Sieben Tipps, wie Sie im Job gleich viel sympathischer wirken

Eigenschaft Nr. 1 - Authentizität: Je authentischer Sie von anderen wahrgenommen werden, desto sympathischer wirken Sie. Sie müssen sich also nicht verstellen - geben Sie sich einfach so, wie Sie sind und bleiben Sie gelassen.
Eigenschaft Nr. 2 - Ehrlichkeit: Wenn Sie anderen gegenüber ehrlich sind, können Sie andere besser einschätzen. Das ganze ist auch die Basis für den nächsten Punkt...
Eigenschaft Nr. 3 - Vertrauenswürdigkeit: Je mehr wir einem Menschen vertrauen, um so netter finden wir ihn auch.
Eigenschaft Nr. 4 - Kritikfähigkeit: Wer bei der kleinsten Kritik sofort ausflippt, stellt sich nicht gut mit Chefs und Kollegen. Andersherum wirken Sie gleich viel sympathischer, wenn Sie Kritik an Ihrer Arbeit gelassen annehmen. Dasselbe gilt auch für von Ihnen geäußerste Kritik: Diese sollte immer sachlich auf die Arbeit, nicht auf die Person abzielen. "Sie Depp!" kommt also nicht gut an.
Sieben Tipps, wie Sie im Job gleich viel sympathischer wirken

Auch interessant

Kommentare