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Schlampige Stellenanzeige? Das kommt bei Bewerbern gar nicht gut an.

Miese Jobgesuche

Diese miesen Stellenanzeigen vergraulen jeden Bewerber

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Viele Stellenanzeigen lassen zu Wünschen übrig - und schlagen selbst passende Bewerber in die Flucht. Welche Fehler gar nicht gut ankommen, erfahren Sie hier.

Nur 14 Prozent der Deutschen haben laut der Europäischen Kommission noch nie den Arbeitgeber gewechselt - der Rest macht sich mal mehr, mal weniger regelmäßig auf die Suche nach einem neuen Job. Dabei nutzen die meisten Stellenanzeigen, um sich ihren Traumjob zu angeln.

Doch statt Begeisterung ruft so manche Stellenanzeige scheinbar eher Fluchtgedanken bei den Bewerbern hervor. Das hat eine Studie des Jobportals Stepstone ergeben. Viele Inserate halten interessierte Bewerber von einer Bewerbung ab, obwohl sie zur Stelle passen würden - was hinsichtlich des Fachkräftemangels so manchem Personaler die Tränen in die Augen treiben dürfte. 

Schlechte Stellenanzeigen: Das sind die häufigsten Gründe gegen eine Bewerbung

Platz

Grund gegen eine Bewerbung

Männer

Frauen

1

Unglaubwürdige Stellenanzeige

64 %

64 %

2

Unattraktiv gestaltete Stellenanzeige

57 %

50 %

3

Wichtige Informationen in der Stellenausschreibung fehlen

54 %

47 %

4

Unseriöse / Unattraktive Karrierewebsite

54 %

52%

5

Stellenausschreibung ist zu lange online

45 %

50 %

Quelle: Stepstone

Der häufigste Grund, warum sich Wechselwillige schon einmal gegen eine Bewerbung entschieden haben: Die Stellenanzeige erschien zu unglaubwürdig. Für satte 64 Prozent der 30.000 befragten Fach- und Führungskräfte sei das ein absolutes No-Go. Schuld daran scheinen vor allem die unsäglichen Floskeln zu sein, die Bewerbern das Blaue vom Himmel versprechen. Beispiel gefällig? "Bei uns bekommen Sie beides: die Vorteile eines Großkonzerns und den Unternehmergeist eines Start-ups." Drei Viertel aller befragten Bewerber empfinden diesen Satz als unglaubwürdig. Das kuriose: Ebenso vielen Personalern ergeht es genau so - und trotzdem nutzen sie den Satz regelmäßig.

Auch interessant: Codes in Stellenanzeigen: Was "attraktives Gehalt" wirklich bedeutet.

Auch eine unattraktiv gestaltete Stellenanzeige und fehlende Informationen sind für die meisten Bewerber ein klarer Grund, sich nicht zu bewerben. Die Gestaltung der Firmen-Website sollten Unternehmen ebenfalls noch einmal genau überdenken, denn eine unattraktive oder gar unseriös wirkende Unternehmenswebsite vergrault so manches Talent. 

Vor allem für Frauen spielt es außerdem eine große Rolle, wie lange die Stellenanzeige schon online ist. Rund 50 Prozent der befragten haben sich deshalb schon einmal gescheut, eine Bewerbung abzuschicken. Kein Wunder: Wer will schon Energie in eine Stelle stecken, die vielleicht schon längst vergeben ist? Unternehmen sollten bei diesen Punkten also auf der Hut sein, um sich möglichst viele Bewerber zu sichern.

So wurde die Studie durchgeführt

Für die Studie führte StepStone im zweiten Quartal 2018 zwei Online-Befragungen unter insgesamt rund 30.000 Fach- und Führungskräften in Deutschland durch, sowohl mit als auch ohne Personalverantwortung Außerdem wurden 5.000 Recruiter und Manager befragt, die für Personalbeschaffung zuständig sind.

Lesen Sie auch: Diese miesen Stellenanzeigen regen Bewerber richtig auf.

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as

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

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