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Auf alle Fragen eine Antwort zu wissen, reicht im Vorstellungsgespräch nicht.

Was zur Absage führt

Diesen Fehler macht fast jeder im Bewerbungsgespräch

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Sie kommen mit gutem Gefühl aus dem Bewerbungsgespräch und werden trotzdem abgelehnt? Vielleicht haben Sie DIESEN entscheidenden Fehler gemacht.

Viele von Ihnen kennen wahrscheinlich das freudige Gefühl, wenn Sie bei einem Bewerbungsgespräch einen guten Job gemacht haben: Sie konnten alle Fragen beantworten und sind in keine Fettnäpfchen getreten. Und doch folgt nach einer Weile die Absage. Woran hat es gelegen?

Typischer Fehler: Warum Erfahrung allein nicht reicht

Personaler fragen im Vorstellungsgespräch oft nach Ihren bisherigen Erfahrungen in dem Beruf. Die Standardantwort klingt meistens so: "Ich habe zuvor zwei Jahre bei der Firma XY im Kundendienst gearbeitet und alle Anfragen per E-Mail oder am Telefon bearbeitet."

Damit heben Sie sich aber nicht aus der breiten Masse der Bewerber hervor. Dass Sie schon in dem Bereich gearbeitet haben, ist klar, sonst hätte der Personaler Sie nicht eingeladen. Und es gibt bestimmt auch zehn weitere Bewerber, die die Fragen der Personaler ebenso zufriedenstellend beantworten konnten. Doch was unterscheidet Sie von allen anderen?

So überzeugen Sie im Bewerbungsgespräch

Das Entscheidende ist nicht immer, dass Sie mehr Erfahrung in diesem Beruf mitbringen als jeder andere oder vielfältigere Projekte bearbeitet haben. Wichtiger ist viel mehr, wie Sie sich verkaufen. Wenn Sie im Gedächtnis bleiben wollen, dürfen Sie das Bewerbungsgespräch nicht wie ein einfaches Frage-Antwort-Spiel behandeln. Deswegen heißt es ja auch "Gespräch". Keine offensichtlichen Fehler zu machen, reicht hier nicht aus.

Ergreifen Sie aktiv die Initiative, indem Sie sich beispielsweise genauer nach dem Kundenstamm Ihrer Wunschfirma erkunden. Dann können Sie auch spezifischer an die Frage herangehen und bessere Vergleiche aus Ihrer bisherigen Arbeit heranziehen.

Was ist relevant für den Personaler?

Am besten können Sie auf Fragen reagieren, wenn Sie sich mit der aktuellen Situation der Firma auseinandersetzen. Einfach nur wahllos irgendwelche Vorzüge herunterleiern, die keinen Bezug zu dem Unternehmen haben, helfen weder Ihnen noch der Firma weiter. Wenn Sie wissen, was Ihr - hoffentlich zukünftiger - Arbeitgeber braucht, können Sie besser entscheiden, welche Informationen für ihn relevant sind.

Kurz gesagt: Bringen Sie Ihre Fähigkeiten und die Bedürfnisse des Arbeitgebers auf einen Nenner! Dann klappt es beim nächsten Bewerbungsgespräch schon viel besser.

Sie wollen alles rund um das Thema Bewerbung wissen? Dann haben wir den perfekten Bewerbungsratgeber für Sie.

Von Franziska Kaindl

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

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