+
Kaffeetasse, Schreibtisch, Tastatur: Kaum zu glauben, wie viele Keime hier lauern.

Achtung, Ansteckungsgefahr

An diesen zehn Orten lauern die meisten Keime im Büro

Insbesondere zur Grippewelle ist das Büro der perfekte Ort, um sich anzustecken. Da hilft es, die zehn Orte zu kennen, an denen die meisten Keime lauern.

Wo Menschen eng aufeinander hocken, ist auch das Ansteckungspotenzial hoch. Das Putzportal Helpling hat die zehn größten Keimherde im Büro ausfindig gemacht. Die gute Nachricht: Vor vielen Keimen können Sie sich schon mit wenig Aufwand schützen.

1. Der Wasserhahn

Laut einer amerikanischen Studie ist nicht die Toilette der dreckigste Ort im Büro, sondern der Wasserhahn. Das liegt vor allem daran, dass wir diesen unmittelbar nach dem Toilettengang anfassen. Je häufiger sich die Mitarbeiter ihre Hände waschen, desto dreckiger wird der Hahn. 

Tipp: Nach dem Händewaschen den Kran mit einem Papiertuch anfassen, dasselbe gilt für die Türklinke. Sonst war das Händewaschen für die Katz'.

2. Die Kaffeemaschine

Nach einem stressigen Meeting tut eine heiße Tasse Kaffee nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper gut. Doch Vorsicht: Laut einer Studie befindet sich in jeder zweiten Kaffeemaschine Schimmel. Da die Maschinen stärker mit Keimen belastet sind als Türklinken oder Toilettensitze, reicht Spülen mit heißem Wasser bei weitem nicht aus. Effektiver ist es, sie alle zwei Wochen mit  Essigreiniger zu säubern: Er reinigt, desinfiziert und entkalkt die Maschine.

3. Die Kopfhörer

Sie leihen Ihrem Kollegen kurz Ihr Headset oder die Kopfhörer aus? Keine gute Idee: So lassen sich Bakterien im angesammelten Schweiß und Ohrenschmalz perfekt übertragen. Bereits nach nur einer Stunde Tragen kann die Anzahl der Bakterien im Ohr um das Siebenhundertfache ansteigen. Verzichten Sie lieber auf das Teilen und säubern Sie die Hörer wöchentlich mit einem in Alkohol getränkten Wattestäbchen.

4. Die Kaffeetasse

Sie gehören zu denjenigen, die ihren Kaffee täglich aus der eigenen Lieblingstasse trinken? Diesen einen persönlichen Becher, der deshalb nicht mit Keimen verseucht sein kann? Leider doch! Die University of Arizona konnte an 20 Prozent der untersuchten Kaffeebechern Fäkalkeime nachweisen - trotz Spülens mit heißem Wasser. Verzichten Sie also nie auf den täglichen Abwasch mit Spülmittel oder geben Sie sie direkt in die Spülmaschine.

5. Der Bürokühlschrank

“Das esse ich schon noch”, denken sich Ihre Kollegen und stellen offene Joghurts oder angefangene Salate wieder zurück in den Kühlschrank. Nach zwei Tagen ist der Gedanke jedoch verflogen und niemand fühlt sich mehr verantwortlich. So breiten sich Erreger auch auf frische Lebensmittel aus. Fassen Sie sich deshalb an die eigene Nase und sorgen dafür, dass zumindest Ihr Mittagessen rechtzeitig aus dem Kühlschrank verschwindet.

6. Die Bürotoilette

Nicht immer sind Bürotoiletten der ideale Ort für geniale Ideenfindungen: 17 Prozent aller Mitarbeiter verzichten laut einer Umfrage auf die Toilettennutzung im Büro, weil diese nicht ausreichend sauber sind. Um die Ansteckung mit Keimen möglichst zu unterbinden, hilft hier nur gründliches Händewaschen. Nehmen Sie sich dafür genügend Zeit! Denn erst nach 20 bis 30 Sekunden Händewaschen lösen sich die Bakterien von den Händen ab.

7. Der Schreibtisch

Ständig legen wir von Essen, Telefonen bis hin zu Handtaschen alles darauf ab: dem Schreibtisch. Das führt dazu, dass er mit über 10 Millionen Keimen 400 mal mehr Bakterien als die Toilettenbrille beherbergt! Aus diesem Grund sollten Sie Ihren Tisch mindestens einmal die Woche mit Essigreiniger abwischen. Auch desinfizierende Tücher aus der Drogerie eignen sich dafür und sind stets griffbereit.

8. Drucker und Kopierer

Drucker und Kopierer werden im Büro von nahezu jedem genutzt und daher auch täglich von etlichen Händen berührt. Zudem sind die Geräte durch den ständigen Betrieb warm - perfekt für die Vermehrung von Bakterien! Insbesondere über die Bedienoberfläche, das Touchpad, greifen wir in einen Pool von Keimen. Um den Bakterien den Garaus zu machen, wischen Sie die Oberflächen zweimal in der Woche mit speziellen PC-Tüchern aus der Drogerie ab.

9. Die Tastatur

Tastaturen sind die Keimmagneten schlechthin. Schließlich berühren wir täglich acht Stunden lang beinahe ununterbrochen jede Taste. Auch Speisereste, Hautschuppen und Schweiß lagern sich auf der kleinen Fläche ab. Wischen Sie Ihre Tastatur jedoch nicht feucht ab, das schadet der empfindlichen Elektronik. Klopfen Sie lieber zuerst Krümel und Staubflocken heraus, anschließend mit Desinfektionstüchern unter leichtem Druck drüber wischen.

10. Die Mikrowelle

Machen Sie sich Ihr Mittagessen auch in der Mikrowelle warm? Doch der Blick ins Innere verrät: Letzte Speisereste der Kollegen von vor einigen Wochen hängen immer noch in den Ecken. Auch die Knöpfe und der Griff beherbergen unappetitliche Keime, die sich von unserer Hand schnell auf das Mittagessen übertragen. Deshalb: Schrubben Sie die Innenseiten und die Griffe einmal kräftig mit Essigreiniger ab, bevor Sie Ihr Essen hineinstellen.

jba

Sind Münzen wirklich Bakterienschleudern?

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutschland bei Frauen-Einkommen fast Schlusslicht in Europa
Immer noch verdienen Frauen in Deutschland deutlich weniger als Männer. 22 Prozent beträgt der Rückstand durchschnittlich. In den meisten anderen EU-Staaten ist die …
Deutschland bei Frauen-Einkommen fast Schlusslicht in Europa
Studie: 40 000 Flüchtlinge nehmen bis 2020 Studium auf
Aufstiegschancen für Nichtakademiker, passgenaue Bildung von Flüchtlingen - an den deutschen Hochschulen ist nach Expertenmeinung noch viel Luft nach oben.
Studie: 40 000 Flüchtlinge nehmen bis 2020 Studium auf
Diese Frage sollten Sie einem Headhunter niemals stellen
Headhunter suchen ständig nach Talenten, um offene Stellen zu besetzen. Doch wer auf Anfragen falsch reagiert, versaut sich seine Chancen schneller als gedacht.
Diese Frage sollten Sie einem Headhunter niemals stellen
Ist das die dreisteste Bewerbung aller Zeiten? 
Ein Bistro-Betreiber in Österreich sucht neue Mitarbeiter. Doch mit dieser Bewerbung hat er wohl in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet.
Ist das die dreisteste Bewerbung aller Zeiten? 

Kommentare