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Studenten erliegen schon während des Studiums einem fatalen Irrtum, der ihre Chancen auf einen guten Job schmälert.

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Dieser Irrglaube von Studenten schmälert die Chancen bei der Bewerbung

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Nach einem erfolgreichen Studium winkt ein guter Job - oder etwa doch nicht? Ein Personalexperte verrät, welchem fatalen Irrtum Studenten immer wieder erliegen.

Gute Noten, ein schneller Studienabschluss - und dann nichts wie ran an die Bewerbungen. Klingt ganz vernünftig - oder etwa doch nicht? Leider nein, denn auf der Jagd nach den besten Jobs verrennen sich so manche Studenten schon während des Studiums.

Studenten verzichten auf Praxiserfahrung, um schneller fertig zu werden

"Es gibt einen Irrglauben, insbesondere bei den Leuten, die eine universitäre akademische Ausbildung machen und dann in die Industrie wollen", weiß Bernd Schmitz, Leiter des Personalmarketings bei Bayer. "Sie haben die verrückte Idee, dass sie möglichst kurz und schnell studieren sollen — und nutzen es sehr häufig als Argument dafür, dass sie keine Zeit für Praktika gehabt haben." 

Stattdessen sei es aber wesentlich wichtiger, schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln - sei es während der Semesterferien oder im Rahmen eines Urlaubssemesters. Für Schmitz käme es jedenfalls nicht infrage, einen Berufseinsteiger ohne Erfahrung einzustellen. "Wenn ich einen Kandidaten habe für eine Stelle, egal in welchem Bereich, der sein G8-Abi gemacht und dann den Bachelor schnell durchgejagt hat und nie Praxiserfahrungen gesammelt hat — den kann ich eher als Azubi gebrauchen, aber der ist noch nicht voll einsatzfähig. Er weiß doch gar nicht, wie es ist, zu arbeiten. Das funktioniert nicht", so der Experte. 

Auch interessant: Gehalt: In diesen Branchen winkt Akademikern das beste Einstiegsgehalt.

Schnell studieren, damit man schnell einen Job kriegt

Schnell studieren, damit man schnell einen Job kriegt - dieser Irrglaube hält sich hartnäckig in den Köpfen der Studenten. Schmitz sieht die Schuld an dieser Entwicklung vor allem bei den Universitäten, die heute in der Regel durch staatliche Finanzierung getrieben würden. "Die Neustudenten sind ein Finanzmittel, und wenn hinten die Studenten im sechsten Semester nicht in Regelstudienzeit fertig sind, können sie vorne nicht nachschieben", erklärt der Experte dem BusinessInsider. "Deswegen predigen viele: Du musst schnell studieren, damit du schnell einen Job kriegst. Das ist leider ein Irrglaube und da tut die Politik zu wenig, um das aufzuklären."

Lesen Sie auch: Bewerbung: Wie wichtig sind die Noten aus dem Studium?

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as

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