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Wer Karriere als Experte machen möchte, kann weiter rein inhaltlich arbeiten. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn

Die andere Laufbahn

Experte statt Chef: Karriere machen ohne Führungsposition

Boni und ein schicker Titel: Das muss nicht Vorgesetzten vorbehalten sein. Denn das will nicht jeder werden. Wollen Chefs einen erfahrenen Mitarbeiter dennoch fördern, können sie ihm eine Experten-Laufbahn anbieten.

Freiburg (dpa/tmn) - Nicht jeder kann oder will Chef werden. Trotzdem erwarten gute Mitarbeiter irgendwann eine Beförderung - sonst wechseln sie den Arbeitgeber.

Viele große Unternehmen lösen dieses Problem mit sogenannten Expertenlaufbahnen, heißt es im "Personalmagazin" (Ausgabe 12/2017). Damit bekommen erfahrene Kollegen einen Teil der Vorteile von Führungspositionen, schicke Titel etwa oder Boni wie Dienstwagen. Gleichzeitig müssen sie keine disziplinarische Verantwortung übernehmen, sondern können mit ihren Fähigkeiten und ihrer Erfahrung weiter rein inhaltlich arbeiten.

Allerdings gibt es für die Expertenlaufbahn verschiedene Modelle - und nicht jedes ist gleichermaßen attraktiv für Mitarbeiter. Beim sogenannten Elitemodell gibt es zum Beispiel nur sehr wenige Experten im Unternehmen, der Titel hat damit hohe Bedeutung, auch für den eigenen Lebenslauf. Ähnlich ist es beim Spitzenmodell, auch wenn die Zahl der Experten etwas höher liegt.

Im sogenannten Breiten- oder Pseudomodell gibt es dagegen sehr viele Experten, jeder von ihnen trägt dadurch weniger Verantwortung.

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