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In der Schule könne Medienkompetenz in verschiedenen Fächern unterrichtet werden, erläuterte die Mainzer Medienpädagogik-Expertin Bauer. (Symbolbild)

Schule und Ausbildung

Medienerziehung: Auch die Eltern sind gefordert

Wer steht beim Vermitteln des richtigen Umganges mit Medien stärker in der Pflicht - das Elternhaus oder die Schule? Die Erziehungswissenschaftlerin Petra Bauer sieht Eltern und Schule gemeinsam gefordert.

„Der Austausch ist dabei wichtig. Medienerziehung ist eine Vernetzungsaufgabe“, sagte Bauer bei einer zweitägigen Fachtagung in Fulda, die an diesem Freitag endet.

In der Schule könne Medienkompetenz in verschiedenen Fächern unterrichtet werden, erläuterte die Mainzer Medienpädagogik-Expertin Bauer. „Während der Pubertät sollte ohnehin die Schule einen stärkeren Beitrag leisten, weil sich in der Zeit die Jugendlichen von den Eltern abgrenzen.“ Eltern sollten aber nicht versuchen, die Verantwortung komplett abzugeben. „Eltern müssen den Anschluss halten, auch wenn es bei der rasanten Medienentwicklung schwerfällt.“

Bauer sieht diverse Gefahren im Internet, etwa gewaltverherrlichende oder pornografischen Inhalte. „Sie können zu Entwicklungsstörungen führen.“ Sie empfahl Eltern, Filtersoftware auf dem heimischem Computer anzuwenden, damit kritische Seiten ausgesperrt werden.

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