+
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder

Familienministerin: Mehr Männer in Kitas

Hamburg - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat das Fehlen von rund 8.000 Erzieherinnen und Erziehern in deutschen Kitas bis 2013 beklagt. Sie wolle nun mehr Männer für diesen Beruf begeistern.

Das sagte sie dem “Hamburger Abendblatt“ (Mittwochausgabe). Ihr Ziel sei, in jedem Kindergarten mindestens einen männlichen Erzieher zu haben. Ein Projekt mit der Bundesagentur für Arbeit soll geeigneten und interessierten Arbeitslosen eine entsprechende Umschulung anbieten. “Ich bin mir ganz sicher, dass gerade ein gestandener Malermeister auf seine Art in den Kitas super ankommen könnte.

Die Kinder lernen Dinge, die ihnen die Erzieherin nicht mitgeben kann.“ Zugleich appellierte Schröder an Länder und Kommunen, den Ausbau der Krippenplätze massiv voranzutreiben. “Wir können das Ziel erreichen, bis 2013 für bundesweit im Durchschnitt 35 Prozent aller Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz anzubieten, um den Rechtsanspruch zu erfüllen“, sagte die CDU-Politikerin.

Der Bund halte sich an seine Zusage, ein Drittel der Gesamtkosten von zwölf Milliarden Euro zu tragen. Schröder äußerte Verständnis für die Erhöhung von Kitagebühren. Die Städte und Gemeinden hätten große finanzielle Lasten zu schultern. “Genügend Krippenplätze gibt es eben nicht umsonst“, sagte sie. “Manche Kommunen sehen dann nur einen Ausweg, indem sie die Gebühren erhöhen. Immer mehr Kita-Plätze und alle umsonst - das wird nicht gehen.“

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fünf Tricks, wie Sie jede Diskussion gewinnen
Diskussionen führen wir jeden Tag, sei es mit dem Chef oder Freunden. Wer seinen Gesprächspartner überzeugen will, muss nur ein paar einfache Tricks kennen.
Fünf Tricks, wie Sie jede Diskussion gewinnen
IKEA-Rekruiterin: Das ist meine Lieblingsfrage im Bewerbungsgespräch
Bei IKEA spielen Werte eine besondere Rolle in der Firmenkultur. Eine Personalerin verrät, wie sie am meisten über die Einstellung ihrer Bewerber erfährt.
IKEA-Rekruiterin: Das ist meine Lieblingsfrage im Bewerbungsgespräch
Was mit Kindern passiert, wenn Mütter früh wieder arbeiten gehen
Nach ein paar Monaten Elternzeit wollen viele Mütter schnell wieder zurück in den Job - und plagen sich mit Gewissensbissen. Dabei wäre das gar nicht nötig.
Was mit Kindern passiert, wenn Mütter früh wieder arbeiten gehen
Kassiererin packt aus: Darum würde ich nie bei Aldi arbeiten
Aldi soll ein gutes Gehalt bezahlen. Trotzdem will eine Edeka-Kassiererin dort lieber nicht arbeiten. Warum das so ist - und was ihr im Job wichtig ist.
Kassiererin packt aus: Darum würde ich nie bei Aldi arbeiten

Kommentare