+
Die betriebsame Werkstatt ist nicht der richtige Ort für ein Feedbackgespräch mit dem Azubi. Foto: Sebastian Gollnow/Symbolbild

Mehr über die Firma lernen

Feedbackgespräch mit Azubi in ruhiger Umgebung führen

Wer ein Feedbackgespräch richtig führt, kann viel über seine Firma und Mitarbeiter lernen. Wichtig dabei: seinem Gegenüber aufmerksam zuhören. Worauf Vorgesetzte noch achten sollten.

Köln (dpa/tmn) - Ein Feedbackgespräch mit dem Auszubildenden dient dazu, Lob zu verteilen, Kritik zu benennen und Grenzen aufzuzeigen. Wichtig dabei ist aber, dass der Chef oder der zuständige Kollege die richtige Atmosphäre schafft.

Darauf weist das Portal "Stark für Ausbildung" hin. Idealerweise bitten sie Azubis um ein Gespräch unter vier Augen - um Ablenkungen und Abwertung durch die Kollegen zu vermeiden. So ist auch ein offenerer Austausch möglich. Das Timing ist ebenfalls entscheidend: Ist der Azubi gerade überhaupt in der Lage, aufmerksam zuzuhören?

Für Vorgesetzte und erfahrene Kollegen lohnt es sich dabei, dem Azubi aufmerksam zuzuhören - oft können sie dann selbst noch etwas lernen. Schließlich gibt ihnen die Rückmeldung eventuell einen Hinweis darauf, inwieweit sich Abläufe im Betrieb anders organisieren lassen.

Damit der Azubi etwas aus dem Gespräch lernt, ist es wichtig, die Rückmeldung zeitnah zu einem Ereignis zu geben und sich konkret auf eine Situation oder messbare Ereignisse zu beziehen. Also nicht sagen: "Du kommst immer zu spät." Besser ist es so: "In der vergangenen Woche bist du dreimal 15 Minuten zu spät zur Arbeit gekommen."

Zudem hilft es, dem Azubi die Folgen seiner Handlungen klarzumachen: "Der Kunde war stinksauer, dass er die Ware heute nicht abholen konnte." Das Gespräch kann mit einem klaren Wunsch enden - das erhöht die Verbindlichkeit und gibt Orientierung. Durch klare Vereinbarungen können Azubis leichter Prioritäten setzen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Krankschreibung: Zählt das Wochenende bei der Drei-Tage-Frist tatsächlich dazu?
Wer krank wird, der muss in der Regel nach drei Tagen ein Attest beim Arbeitgeber vorlegen. Doch zählt das Wochenende eigentlich bei der Fristberechnung dazu?
Krankschreibung: Zählt das Wochenende bei der Drei-Tage-Frist tatsächlich dazu?
Duden-Quiz, Folge 3: Diese Wörter schreiben fast alle falsch - Sie etwa auch?
Kaum eine E-Mail kommt ohne Rechtschreibfehler daher - und das trotz entsprechender Programme. Wie steht es um Ihre Rechtschreib-Kenntnisse? Machen Sie den Test!
Duden-Quiz, Folge 3: Diese Wörter schreiben fast alle falsch - Sie etwa auch?
Für einen gesunden Rücken im Job sorgen
Immer wieder die gleiche Tätigkeit, stets die gleiche Körperhaltung: Wer damit in seinem Berufsalltag konfrontiert ist, sollte auf seine Rückengesundheit achten. Wie …
Für einen gesunden Rücken im Job sorgen
Dieser Irrglaube von Studenten schmälert die Chancen bei der Bewerbung
Nach einem erfolgreichen Studium winkt ein guter Job - oder etwa doch nicht? Ein Personalexperte verrät, welchem fatalen Irrtum Studenten immer wieder erliegen.
Dieser Irrglaube von Studenten schmälert die Chancen bei der Bewerbung

Kommentare