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Zu Langzeitarbeitslosen zählen jene, die länger als ein Jahr auf Arbeitssuche sind. Viele der Betroffenen haben keine Berufsausbildung. Foto: Jens Büttner/dpa

Lernen fürs Leben

Fehlender Berufsabschluss erhöht Arbeitslosigkeitsrisiko

Die Schulbank drücken und einen Abschluss zu machen lohnt sich immer. Eine neue Broschüre der Bundesagentur für Arbeit greift das Thema Langzeitarbeitslosigkeit auf und macht den Zusammenhang zum Ausbildungsniveau deutlich.

Nürnberg (dpa/tmn) - Menschen mit einer abgeschlossenen Ausbildung haben ein unterdurchschnittliches Risiko arbeitslos zu werden. Im Jahr 2016 besaß im Schnitt die Hälfte der Arbeitslosen keinen formalen Berufsabschluss, bei den Langzeitarbeitslosen waren es 54 Prozent.

Das zeigt eine neue Broschüre der Bundesagentur für Arbeit zum Thema Langzeitarbeitslose. Als langzeitarbeitslos zählen alle Menschen, die ein Jahr und länger durchgehend arbeitslos sind.

Gut qualifizierte Menschen finden auch eher wieder einen Job, wenn sie arbeitslos werden. Von allen Arbeitslosen suchen 21 Prozent bereits zwei Jahre und länger nach einem Job. Bei jenen ohne eine Berufsausbildung sind es 24 Prozent, bei jenen mit Berufsausbildung 18 Prozent.

Broschüre zur Lage langzeitarbeitsloser Menschen

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