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Befristete Anstellung: Finden Sie diese Fehler im Arbeitsvertrag? Dann wird Ihr Job entfristet

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Von: Andrea Stettner

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Schon ein kleiner Fehler im Arbeitsvertrag kann dazu führen, dass eine Befristung unwirksam wird.
Schon ein kleiner Fehler im Arbeitsvertrag kann dazu führen, dass eine Befristung unwirksam wird. © Christin Klose/dpa

Hätten Sie‘s gedacht? Schon ein kleiner Fehler im befristeten Arbeitsvertrag kann dafür sorgen, dass die Stelle entfristet wird – zur Freude des Arbeitnehmers.

Befristete Arbeitsverträge sind zwar üblich – für Arbeitnehmer bedeuten sie aber vor allem Unsicherheit, wenn es um ihre finanzielle Zukunft geht. In diesem Fall kann sich ein Blick in die geschlossenen Vertragsunterlagen durchaus lohnen, denn bestimmte Fehler können dazu führen, dass ein befristeter Arbeitsvertrag unwirksam wird – mit weitreichenden Folgen.

Befristeter Arbeitsvertrag: Bei diesen Fehlern wird er unwirksam

„Ist die Befristung rechtsunwirksam, so gilt der befristete Arbeitsvertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen.“ So heißt es in Paragraf 16 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG), das den rechtlichen Rahmen für befristete Arbeitsverträge festlegt. Dabei können schon kleine Fehler dazu führen, dass ein befristeter Arbeitsvertrag als unwirksam gilt. Beispiele dafür sind etwa:

Unwirksame Befristung: So lange haben Arbeitnehmer Zeit, dagegen zu klagen

Wer also einen Fauxpax in seinem Arbeitsvertrag findet, der hat gute Chancen, dass sich sein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit verlängert. Dazu müssen Arbeitnehmer jedoch rechtzeitig eine Entfristungsklage beim Arbeitsgericht einreichen. Gemäß Paragraf 17 TzBfG haben Arbeitnehmer dafür nach dem vereinbarten Vertragsende drei Wochen Zeit. Stimmt das Gericht dem Beschäftigten zu, so wird aus dem befristeten Arbeitsvertrag nachträglich ein unbefristeter.(as)

Mehr zum Thema: Vorsicht: Bei diesem Fehler ist der Arbeitsvertrag ungültig.

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Quellen: Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG), advogarant.de, gansel-rechtsanwaelte.de

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