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Die Unterschrift darf auf keinem Lebenslauf fehlen.

Tipps für die Bewerbung

Typische Patzer im Lebenslauf

Wer sich als Teamspieler anpreist, als Hobby aber Schach angibt, hat bei Personalern schlechte Karten. Lesen Sie, wie Ihr Lebenslauf stimmig wird und Sie Lücken kaschieren.

Der Lebenslauf darf in keiner Bewerbungsmappe fehlen. Obwohl er zum Bewerber-Standardrepertoire gehört, geht hier häufig etwas schief. Jürgen Hesse, Karriereberater aus Berlin gibt Tipps, wie Sie sie es besser machen.

Fehler eins: Unterschrift vergessen

Ein Lebenslauf muss genau wie ein Anschreiben am Ende immer unterschrieben  werden. Machen Jobsuchende das nicht, sei das ein schwerer Formfehler, sagt Hesse. Wer sich dann zum Beispiel für einen Bürojob bewirbt, bei dem Sorgfalt besonders wichtig ist, wird unter Umständen gleich aussortiert.

Fehler zwei: Position zu knapp beschrieben

Zu ihrer letzten Arbeitsstelle schreiben viele nur den Namen des Unternehmens, den Standort sowie die Position, die sie dort bekleidet haben, sagt Hesse. Das ist zu wenig - der Personaler kann sich dann nur schlecht vorstellen, wie die Stelle konkret aussah. Besser ist, zwei oder drei Zeilen zu den Aufgaben zu schreiben, die Jobsuchende übernommen haben.

Fehler drei: Chronologisch vorwärts erzählt

Mancher beginnt den Lebenslauf mit der Ausbildung - und nennt seine aktuelle Position erst ganz am Schluss. Das sei heute unüblich, erläutert Hesse. Besser ist, chronologisch rückwärts zu erzählen und mit der aktuellen Position zu beginnen. Die sei für den Personaler auch interessanter als die Ausbildung.

Fehler vier: Langweilige Hobbys angeben

„Ich spiele gerne Schach“ oder „Ich sammele Fingerhüte“ - auch wenn es der Wahrheit entspricht: Solche Hobbys nennen Beschäftigte besser nicht. Hobbys sollten im Lebenslauf nur genannt werden, wenn Bewerber denken, dass sie damit beim Personaler Pluspunkte sammeln, rät Hesse. Das ist etwa der Fall, wenn sie in Zusammenhang mit der Arbeit stehen  oder Teamfähigkeit  demonstrieren.

Fehler fünf: Zeiten der Arbeitslosigkeit nennen

Waren Jobsuchende für wenige Monate arbeitslos, sollten sie diesen Zeitraum im Lebenslauf weglassen, rät Hesse. Schließlich versuchten Bewerber, sich im Lebenslauf im besten Licht darzustellen. Zu viel Ehrlichkeit  sei in diesem Punkt nicht angebracht. Bei einer Arbeitslosigkeit von mehr als sechs Monaten ist es aber besser, etwas zu dieser Zeit zu schreiben. So können Bewerber etwa eine Fortbildung angeben, die sie in dieser Zeit gemacht haben.

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