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Firma führt Vier-Tage-Woche ein - dann passiert, womit keiner gerechnet hat

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Bei einem Naturkosmetik-Hersteller in Österreich arbeiten die Mitarbeiter nur noch vier statt fünf Tage. Dann passiert, womit wohl die wenigsten gerechnet haben.

Der Naturkosmetik-Hersteller Unterweger aus Tirol (Österreich) veredelt ätherische Öle und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Doch statt wie früher von montags bis freitags zu arbeiten, führte das Unternehmen Ende 2017 die Vier-Tage-Woche ein - bei gleichem Gehalt. 

Vier-Tage-Woche: Umsatz und Produktivität steigen

Womit jedoch viele nicht gerechnet hätten: Der Umsatz und die Produktivität stiegen trotz der reduzierten Arbeitszeit bereits im ersten halben Jahr merklich an. Doch wie kann das sein? 

Eigentlich ganz einfach: Früher arbeiteten die Mitarbeiter des Naturkosmetik-Herstellers am Freitag halbtags. Doch das war laut des Firmenchefs nur wenig ergiebig - schließlich sei am Freitag die Arbeit nur schwer von der Hand gegangen. 

"Die Zeiten am Beginn und am Ende der Arbeit sind jene Zeiten, die am wenigsten produktiv sind. Aus diesem Grund haben wir versucht, die Tagesarbeitszeit zu erhöhen, um dann die Produktivität zu steigern", verriet Chef Michael Unterweger im Sommer 2018 dem ORF

Auch interessant: Kollegen schenken Vater 1.000 Überstunden - der Grund ist tragisch.

Wochenarbeitszeit um zwei Stunden verringert

Die Wochenarbeitszeit verringerte sich nur minimal von 38 auf 36 Stunden. Dafür bleiben die Mitarbeiter an den Arbeitstagen insgesamt zwei Stunden länger. Die Angestellten freut's - schließlich haben sie dadurch ein dreitägiges Wochenende und müssen keine Lohnkürzung in Kauf nehmen.

Ganz im Gegenteil: Unterweger hat für 2019 bereits eine Lohnerhöhung angekündigt. Das kann er sich dank der optimierten Arbeitsabläufe auch erlauben.

Lesen Sie auch: Arbeiten von 8 bis 13 Uhr: Deutsche Firma führt 25-Stunden-Woche ein.

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Von Andrea Stettner

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Rubriklistenbild: © Facebook / osttirol-heute.at (Screenshot)

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