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Stress im Job und ständige Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit sind für die Beziehungen der Deutschen Fluch und Segen zugleich.

Große Studie

Beziehungskiller "Flexible Arbeitswelt"?

München - Stress im Job und ständige Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit sind für die Beziehungen der Deutschen Fluch und Segen zugleich.

Zu diesem Ergebnis kommt die Jacobs Krönung-Studie mit dem aktuellen Trendcheck „Beziehungskiller Job?“ auf Basis einer repräsentativen Umfrage vom August 2012. So gibt jeder dritte Berufstätige im Rahmen der Untersuchung an, bei berufsbedingtem Stress auch Beziehungsprobleme zu haben. Auf der anderen Seite bietet die flexible Arbeitswelt aber auch Vorteile: So sieht der Großteil der befragten Berufstätigen in der Möglichkeit, sich die Arbeitszeit frei einteilen zu können, eher einen Gewinn an Unabhängigkeit als einen Nachteil: „Wenn man von zuhause aus E-Mails beantworten oder Telefonate führen kann, ist man zeitlich flexibler.“

Die so geschaffenen Freiräume können durchaus auch auf die Beziehung einzahlen, wenn diese Zeit für Aktivitäten mit dem Partner genutzt wird.

Weitere Ergebnisse des aktuellen Trendchecks

- Besonders bei jungen Erwachsenen geht die unausgeglichene Work-Life-Balance mit Partnerschaftsproblemen einher: Jeder Zweite unter 35 empfindet Stress im Job als Belastung für seine Beziehung. 

- Fast zwei Drittel der Berufstätigen in festen Partnerschaften müssen auch außerhalb der Arbeitszeit für Chef oder Kunden erreichbar sein. Für zwölf Prozent ist das sogar die Regel.

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