Stuttgart: Gericht will Diesel-Fahrverbot ab Januar

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Frauen spielen auf dem Arbeitsmarkt eine immer größere Rolle. Foto: Franziska Gabbert

Frauen holen auf dem Arbeitsmarkt auf

Berlin (dpa) - Rekord! 18 Millionen Frauen sind erwerbstätig. Noch nie waren in Deutschland so viele Frauen in Lohn und Brot wie heute. Auch mehr Ältere haben heute einen Job.

Die Arbeitswelt in Deutschland wird immer weiblicher. Mit 46 Prozent hielt 2013 nahezu jeden zweiten Arbeitsplatz eine Frau, das sind zehn Prozentpunkte mehr als 1995. Nach den Zahlen, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, am Mittwoch (28. Januar) vorlegte, verdrängen Frauen die Männer nicht, sondern sie kommen zusätzlich auf den Arbeitsmarkt.

Die Rekordzahl von 18 Millionen Frauen ist demnach erwerbstätig, rund drei Millionen mehr als 1995. "Frauen wollen weniger einer traditionellen Rolle entsprechen und stärker am Erwerbsleben teilnehmen", sagte DIW-Arbeitsmarktexperte Karl Brenke. "Das zieht sich durch alle Altersgruppen." Die Zahl der Männer in Lohn und Brot stieg seit 1995 von 22,4 auf 22,9 Millionen.

Frauen seien heute besser ausgebildet als früher, zudem wüchsen Berufsfelder wie Gesundheits- und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht, in denen Frauen stark vertreten sind. "Das hat auch dazu beigetragen, dass das Erwerbspersonenpotenzial in den letzten zehn Jahren entgegen aller Prognosen kräftig, um zwei Millionen, gewachsen ist", sagte Brenke. Das federe die Probleme ab, die durch die Alterung der Gesellschaft entstehen.

Es bleiben aber Unterschiede: Knapp jede zweite Frau (45 Prozent) arbeitet Teilzeit. Im Schnitt kommen sie auf 30,1 Stunden pro Woche, Männer auf 39,5 Stunden - wobei der Teilzeit-Anteil der Männer in den vergangenen Jahren wuchs. Laut Bundesagentur für Arbeit ist nur ein Drittel der Selbstständigen weiblich, während Mini-Jobs überwiegend Frauen ausüben. Nach wie vor haben in Ostdeutschland mehr Frauen einen Job als im Westen, worauf die Bertelsmann-Stiftung kürzlich hinwies.

DIW-Pressemitteilungen

Arbeitsagentur zur Erwerbsquote

Bertelsmann-Studie

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