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Auch wenn Sie immer fleißig arbeiten: Viele Angewohnheiten schaden Ihrer Karriere - oft unbemerkt.

Kaum zu glauben

Fünf Angewohnheiten, mit denen Sie Ihre Karriere zerstören

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Viele Angewohnheiten sind lästig, schaden aber meist niemanden. Im Beruf können Sie sich damit aber schnell ins Abseits befördern, ohne dass Sie es merken.

Ob eine schlechte Angewohnheit schadet oder nicht, hängt in der Regel vom Umfeld ab. Zu Hause stören solche Marotten meist weniger, im Job dagegen belasten sie schnell das Verhältnis zu den Kollegen oder zum Vorgesetzten

Sylvia Hepler, Karriere-Expertin und Buchautorin von "Learning Leadership Through Loss", verrät auf dem Online-Portal BusinessInsider, mit welchen Unsitten Sie an Ihrer eigenen Karriereleiter sägen

1. Sich mit dem Chef anlegen

Klar, jeder lästert einmal über seinen Chef - natürlich nur hinter seinem Rücken. Legen Sie sich aber offen und häufig mit Ihrem Vorgesetzten an, sei es wegen seines Führungsstils oder Ihrer Aufgaben, kann dies Konsequenzen für Ihre Karriere haben, so Helpler:

"Wenn ihr euch so verhaltet, solltet ihr keine Beförderung erwarten. Oder auch nur glauben, dass ihr lange im Unternehmen bleiben werdet.“

2. Glauben, man kann schon alles

Ja, es gibt sie in jeder Firma: Die Kollegen, die denken, sie wissen alles. Wenn Sie auch dazu gehören, kann dies schnell nach hinten losgehen:

Das wirke laut der Expertin schnell arrogant und zeige, dass man offenbar nicht dazu lernen möchte. Bei einer Beförderung ist dies aber nun mal ein Muss.

3. Mangelndes Selbstvertrauen

Wer selbstbewusst ist, kann andere von sich selbst überzeugen und Werbung in eigener Sache betreiben. 

Wer dagegen zu schüchtern ist, und deshalb oft zögert oder sich passiv verhält, fällt beim Chef schnell unten durch.

4. Sich nicht einbringen

"Jedes Mal, wenn ihr euch entschließt, eure innovativen Ideen für euch zu behalten, keine klärenden Fragen zu stellen oder die miese Firmenpolitik zu akzeptieren, zeigt ihr den anderen, dass ihr nicht mehr für euren Job brennt", weiß Hepler.

Sie verrät: "Im Berufsleben werden aber normalerweise verantwortungsbewusstes Verhalten und aktive Teilnahme belohnt."

5. Denken, dass man nichts besseres findet

Sie bleiben nur im Unternehmen, weil Sie denken nichts besseres zu finden? Dann sollten Sie schnell umdenken, wenn es nach der Karriere-Expertin geht:

"Woran wir glauben, bestimmt, wie wir handeln. Ihr solltet daran glauben, dass ihr genau jetzt die Fähigkeiten und die Erfahrung habt, die jemand anderes dringend sucht."

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Wer in seinem Job erfolgreich sein will, fängt am besten mit seiner Ausdrucksweise an: Welches Wort Sie gleich aus Ihrem Wortschatz streichen sollten, lesen Sie hier.

Erfolgreiche Menschen stellen außerdem alle eine Frage mit vier Wörtern.

Von Andrea Stettner

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