Als Bankkaufmann oder Bankkauffrau ist man nicht nur mit Geld zählen beschäftigt.
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Als Bankkaufmann oder Bankkauffrau ist man nicht nur mit Geld zählen beschäftigt.

Verdienst-Check

Gehalt: Wie viel verdient man als Bankkaufmann oder Bankkauffrau?

  • Andrea Stettner
    vonAndrea Stettner
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Bei Banken ist das Geld zuhause. Wirkt sich das auch auf die Bezahlung der Angestellten aus? Wie viel verdient man als Bankkauffrau oder Bankkaufmann wirklich?

Als Bankkaufmann oder Bankkauffrau arbeitet man eng mit Kunden der Bank zusammen. Bankkauffleute beraten Kunden etwa hinsichtlich Krediten oder Kapitalanlagen, eröffnen Konten und erledigen weitere Verwaltungsarbeiten. Wie seht es aber mit ihrem Gehalt aus?

So viel verdienen Bankkaufleute während der Ausbildung

Im Bankenwesen werden die Mitarbeiter in der Regel nach Tarif bezahlt - jede Bank hat dabei eigene Tarifverträge. Deshalb fällt auch die Bezahlung bei jeder Bank unterschiedlich aus. Währen der Ausbildung liegt das Gehalt eines Bankkaufmanns bzw. einer Bankkauffrau zwischen 800 Euro und 1.100 Euro brutto im Monat.

AusbildungsjahrMonatliches Durchschnittsgehalt (brutto)
1. Lehrjahr950 €
2. Lehrjahr1.000 €
3. Lehrjahr1.070 €

Quelle: ausbildung.de

Lesen Sie auch: Gehalt und Lohn - Was ist eigentlich der Unterschied?

Gehalt Bankkaufmann/-frau: So viel verdient man im Durchschnitt

Nach der Ausbildung verdient ein Bankkaufmann bzw. eine Bankkauffrau als Einstiegsgehalt etwa zwischen 2.200 bis 2.500 Euro brutto monatlich. Je nach Aufgabenbereich und Tarifgruppe kann das Einkommen jedoch stark schwanken. Viele Banken zahlen auch Weihnachts- bzw. Urlaubsgeld, welches das Einkommen noch einmal merklich nach oben treibt.

Laut dem Online-Portal Absolventa verdienen Bankkaufleute nach dem Berufseinstieg im Durchschnitt 34.800 Euro brutto im Jahr. Mit zunehmender Erfahrung, weiteren Fortbildungen und mehr Verantwortung schraubt sich das Gehalt dann nach oben. So verdienen Bankkaufleute im Durchschnitt rund 43.993 Euro brutto im Jahr, ein Kundenberater 56.898 Euro und der Filialleiter einer Bank 65.004 Euro.

Wer mit einem Hochschulabschluss ins Bankengeschäft einsteigt, kann gleich mit einem Jahresgehalt von durchschnittlich 52.954 Euro rechnen.

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Von Andrea Stettner

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
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