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Die Tops und Flops der Jobs

Der große Gehaltsreport: Wer verdient wie viel?

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München - Wer hat sich nicht schon mal gefragt, wie viel man in einer anderen Branche verdienen würde. Ein großer Gehaltsreport zeigt die Tops und Flops der Jobs in den verschiedenen Berufszweigen.

Die Online-Jobbörse "StepStone" hat für ihren Gehaltsreport im Sommer 2012 rund 40.000 Fach- und Führungskräfte verschiedener Branchen nach ihrem Verdienst befragt. Absolute Spitzenverdiener fanden sich dabei im Bereich der Unternehmensberatung. 60.487 Euro verdienen Angestellte hier im Schnitt jährlich und damit fast doppelt so viel wie ihre Kollegen im Hotel- und Gaststättengewerbe mit 32.228 Euro pro Jahr. Die Tabelle von StepStone zeigt die Tops und Flops der Branchen:

Die Tops und Flops der Jobs

Top-Branchen Bruttojahresgehalt
(ohne Prämien etc.)
Unternehmensberatung 60.487 €
Banken 59.587 €
Chemie- und erdölverarbeitende industrie 58.253 €
Luft- und Raumfahrt 56.866 €
Pharmaindustrie 56.528 €
Telekommunikation 56.319 €
Konsumgüter/Gebrauchsgüter 56.085 €
Automobilindustrie 55.578 €
Maschinen- und Anlagenbau 55.529 €
Medizintechnik 55.127 €
Flop-Branchen Bruttojahresgehalt
(ohne Prämien etc.)
Hotel, Gastronomie & Catering 32.228 €
Handwerk 32.503 €
Land-, Forst- und Fischwirtschaft, Gartenbau 33.801 €
Bildung & Training 35.172 €
Freizeit, Touristik, Kultur & Sport 36.719 €
Gesundheit & soziale Dienste 38.862 €
Agentur, Werbung, Marketing & PR 39.040 €
Personaldienstleistungen 40.047 €
Öffentlicher Dienst & Verbände 40.692 €
Groß- und Einzelhandel 43.183 €

* berufsübergreifend, ohne Berücksichtigung der Berufserfahrung

Betrachtet man übrigens nur einzelne Berufsgruppen, so sind Ärzte noch immer die absoluten Spitzenverdiener. Ab zehn Jahren Berufserfahrung haben sie ein Durchschnittsgehalt von rund 89.000 Euro. In der Tabelle oben wurden Ärzte aber der Branche "Gesundheit & soziale Dienste" zugerechnet, die hier mit den erwerbsschwachen Angestellten im Pflege- und Sozialdienstleistungsbereich eingerechnet sind.

Hessen sind die Topverdiener

Nicht nur innerhalb der Branchen gibt es deutliche Unterschiede, auch der Wohnort hat offenbar Einfluss auf das Gehalt. So verdienen Erwerbstätige in Hessen der StepStone-Untersuchung zufolge am meisten. Ihr jährliches Durchschnittsgehalt liegt bei 54.120 Euro, vor Bayern (53.006 Euro) und Baden-Württemberg (52.394 Euro). Am schlechtesten sind die Gehälter mit durchschnittlich 34.712 Euro in Sachsen. Dort bekommen Erwerbstätige im Schnitt satte 56 Prozent weniger als in Hessen.

Studieren lohnt sich

Weitere Ergebnisse der Untersuchung: Ein Studium lohnt sich nach wie vor: Akademiker verdienen im Schnitt satte 36 Prozent mehr. Und noch ein Zusammenhang fällt auf: je größer das Unternehmen, desto besser die Gehaltschancen. Vergleicht man Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern mit Konzernen, die mehr als 1000 Menschen beschäftigen, liegt die Gehaltsdifferenz im Schnitt bei rund 10.000 Euro jährlich.

vh

 

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