Rhetorische Tricks können bei der Gehaltsverhandlung ungemein nützlich sein, um mehr Geld herauszuholen.
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Rhetorische Tricks können bei der Gehaltsverhandlung ungemein nützlich sein, um mehr Geld herauszuholen.

Verhandlungssache

„Chamäleon-Effekt“: Wie Sie mit einem einfachen Verhandlungstrick mehr Geld im Job verdienen

  • Andrea Stettner
    vonAndrea Stettner
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Neuer Job, neues Gehalt! Wer den Arbeitsplatz wechselt, hat gute Chancen, mehr Geld herauszuschlagen. Dafür sollten Sie den „Chamäleon-Effekt“ unbedingt nutzen.

Der Chef geizt mit einer Gehaltserhöhung und Aufstiegschancen sind Mangelware? Wer deutlich mehr Geld verdienen möchte, dem bleibt oft nichts anderes übrig, als sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Experten empfehlen ohnehin, alle zwei Jahre den Job zu wechseln. Bei der Gehaltsverhandlung im Vorstellungsgespräch sollten Sie alle Tricks nutzen, um möglichst viel Geld herauszuschlagen. Einer davon ist der sogenannte „Chamäleon-Effekt“.

Chamäleon-Effekt: Wie Sie den psychologischen Trick in der Gehaltsverhandlung nutzen

Dabei handelt es sich um einen beliebten Verhandlungstrick, der richtig angewandt durchaus effektiv ist: Der Chamäleon-Effekt (auch Spiegeltechnik genannt) besagt, dass zwei Menschen, die sich mögen, ihre Gestik, Mimik und Sprache einander angleichen. Dahinter steckt unser menschliches Bedürfnis nach Harmonie und Symmetrie.

Diesen Effekt können auch Bewerber bei der Gehaltsverhandlung (und allgemein im Vorstellungsgespräch) nutzen, um beim Gesprächspartner Sympathien zu wecken und Vorbehalte abzubauen. Dazu müssen sie im Verlauf des Gesprächs einfach Ihre Wortwahl, das Sprechtempo und ihre Körpersprache an den zukünftigen Arbeitgeber anpassen (zum Beispiel die Beine übereinanderschlagen).

Doch Vorsicht: Sie sollten es nicht zu sehr übertreiben, denn „nachäffen“ oder allzu gekünsteltes Verhalten wird sicherlich genau das Gegenteil bewirken.

Lesen Sie auch: Fünf Tipps, wie Sie im neuen Job mehr Geld verdienen.

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(as)

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