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Besonders in E-Mails lässt die Rechtschreibung gerne zu Wünschen übrig. 

Rechtschreibung

Diesen Grammatikfehler macht fast jeder am Ende einer E-Mail

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In E-Mails scheinen leider viele Deutsche ihre Rechtschreibkenntnisse zu vergessen. Doch ein Grammatikfehler unterläuft selbst peniblen Germanisten pausenlos.

Im Berufsleben unterlaufen uns hin und wieder Fehler, die uns die Schamesröte ins Gesicht treiben. Dazu zählen auch Rechtschreibfehler - vor allem, wenn man mit fehlerfreien Texten seine Brötchen verdient. E-Mails scheinen ein besonders hartes Pflaster in Sachen Rechtschreibung zu sein. Denn egal, wie oft man sich seine elektronische Korrespondenz vor dem Versenden auch durchliest - irgendein Fehler passiert immer. 

Viele denken, am Ende der Grußformel steht ein Komma

Ein Grammatikfehler hat es den Deutschen besonders angetan - und der hat nicht einmal etwas mit Schludrigkeit zu tun. Die meisten wissen es einfach nicht besser: Das Komma hinter der Grußformel am Ende einer jeden E-Mail. Dieses Komma gehört da einfach nicht hin - wohl zur Überraschung vieler. 

Korrekt muss es am Schluss der E-Mail heißen:

Mit freundlichen Grüßen
Heribert Schmidt 

Und nicht etwa "Mit freundlichen Grüßen, Heribert Schmidt". 

Auch interessant: Diese Dinge sollten Sie in E-Mails wirklich niemals schreiben.

Darum steht nach der Grußformel kein Komma

Der Grund, warum kein Komma nach der Grußformel folgt: Laut DIN-Norm wird der Gruß als frei stehende Zeile formatiert. Die Grußformel schließt formal also nicht an den letzten Satz an, sondern folgt mit einer Zeile Abstand zum Text. Im "Handbuch Zeichensetzung" des Duden-Verlags heißt es dazu: "Das Komma steht in der Regel nicht nach Sätzen, Satzstücken und einzelnen Wörtern, die im Druck- oder Schriftbild in besonderen Zeilen deutlich herausgehoben werden und inhaltlich selbstständig sind."

Selbst wenn der letzte Satz mit der abschließenden Grußformel verbunden ist, schreibt der Duden vor, die "reguläre Zeichensetzung" zu befolgen. Sprich: Auch hier fehlt nach der Grußformel das Komma:

Ich freue mich auf unsere zukünftige Zusammenarbeit und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Marta Kaufmann

Was ist die Ursache für diesen beliebten Grammatikfehler?

Doch warum kommt dieser Kommafehler so häufig vor? Ein Grund könnte sein, dass nach der Anrede am Beginn der E-Mail ein Komma gesetzt wird ("Liebe Frau Wallner, vielen Dank für Ihre Nachricht..."). Oder weil wir namentliche Anreden mit Komma vom übrigen Satz trennen ("Vielen Dank für ihre Mühe, Herr Baumann!").

Video: Punkt oder Ausrufezeichen? Das bedeuten Satzzeichen in Whatsapp-Nachrichten

Lesen Sie auch: Vier fiese Fehler, die Sie in E-Mails unbedingt vermeiden sollten.

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as

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