Ihr Kollege findet immer kreative Lösungen? Dann könnte er an einem eher unordentlichen Schreibtisch sitzen.
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Ihr Kollege findet immer kreative Lösungen? Dann könnte er an einem eher unordentlichen Schreibtisch sitzen.

Gutes Zeichen

Ob Ihr Kollege zu den guten Mitarbeitern zählt, erkennen Sie laut Psychologen anhand von drei Gewohnheiten

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Es gibt ein paar Marotten, die sich bei guten Arbeitskräften häufen. Diese These wird von einigen Psychologen vertreten. Erfahren Sie hier, welche Gepflogenheiten das sind.

Wie gut jemand im Job ist, lässt sich auf unterschiedliche Weise messen. Da wären gute Arbeitszeugnisse, eine Beförderung und viel Lob durch die Führungskraft. Doch kann man auch anhand von Verhaltensweisen erkennen, dass man einen richtig guten Mitarbeiter und Kollegen vor sich hat? Psychologen und Managementexperten bejahen dies dem GQ-Magazin zufolge.

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So sollen unter anderem folgende drei Eigenheiten darauf hinweisen, dass man es mit einem fähigen Kollegen zu tun hat:

  • Aufgaben vor sich herschieben: Sie prokrastinieren? Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass Sie faul sind. Eine weitere häufige Erklärung für das Vor-sich-Herschieben von Aufgaben ist, dass man einfach auf die richtige Inspiration wartet. GQ zufolge sei Prokrastination ein Synonym für Kreativität – eine Eigenschaft, die viele Genies inne haben.
  • Chaos auf dem Schreibtisch pflegen: Wer ist der bessere Mitarbeiter – der mit Ordnung oder der mit Chaos auf dem Bürotisch? Eindeutig letzterer, wie Psychologin Kathleen Vohs von der Universität von Minnesota herausgefunden hat. Das zeigte sich bei einem Experiment mit 48 Probanden, die sich überlegen sollten, wozu man Tischtennisbälle noch nutzen kann. 24 Studienteilnehmer mussten die Aufgabe an einem ordentlichen Platz, die anderen 24 an einem chaotischen Arbeitsplatz meistern. Bei der Originalität der Ideen waren die Probanden aus dem Messy-Büro deutlich überlegen, heißt es auf dem Portal Karrierebibel.de. Ihre Lösungen waren einfallsreicher, ungewöhnlicher, experimentierfreudiger. Der Versuch zeige, dass Chaos kreativere Ideen zu Tage fördert und unkonventionelle Lösungswege eingeschlagen werden, so Vohs.
  • Sich offen beschweren: Ihr Kollege hat an allem was auszusetzen? Kein gutes Zeichen, im schlechtesten Fall zerstört er damit die Arbeitsmoral der anderen. Was aber für einen Mitarbeiter spricht, ist, wenn dieser Probleme offen anspricht. Das zeige dem Portal GQ zufolge, dass der Kollege ein Ziel vor Augen hat und sich nicht davor scheut, die Stolpersteine auf dem Weg zum Erreichen dieses Ziels aus dem Weg zu räumen.

(jg)

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Eigenschaft Nr. 1 - Authentizität: Je authentischer Sie von anderen wahrgenommen werden, desto sympathischer wirken Sie. Sie müssen sich also nicht verstellen - geben Sie sich einfach so, wie Sie sind und bleiben Sie gelassen.
Eigenschaft Nr. 2 - Ehrlichkeit: Wenn Sie anderen gegenüber ehrlich sind, können Sie andere besser einschätzen. Das ganze ist auch die Basis für den nächsten Punkt...
Eigenschaft Nr. 3 - Vertrauenswürdigkeit: Je mehr wir einem Menschen vertrauen, um so netter finden wir ihn auch.
Eigenschaft Nr. 4 - Kritikfähigkeit: Wer bei der kleinsten Kritik sofort ausflippt, stellt sich nicht gut mit Chefs und Kollegen. Andersherum wirken Sie gleich viel sympathischer, wenn Sie Kritik an Ihrer Arbeit gelassen annehmen. Dasselbe gilt auch für von Ihnen geäußerste Kritik: Diese sollte immer sachlich auf die Arbeit, nicht auf die Person abzielen. "Sie Depp!" kommt also nicht gut an.
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