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Wer hässlich ist, hat im Job einen entscheidenden Vorteil

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Von: Andrea Stettner

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Sie entsprechen nicht gerade dem Schönheitsideal? Das kann sich bezahlbar machen.
Sie entsprechen nicht gerade dem Schönheitsideal? Das kann sich bezahlbar machen. © pixabay / RyanMcGuire

Gut aussehende Menschen sollen es leichter haben. Doch im Job muss das nicht sein. Eine Studie zeigt, dass unattraktive Mitarbeiter in einer Sache die Nase vorn haben.

Bisher hieß es immer, dass attraktive Menschen im Job schneller aufsteigen, mehr Gehalt bekommen und für kompetenter gehalten werden. Doch eine neue Studie gibt nun all denen Anlass zur Hoffnung, die nicht mit einem perfektem Äußeren gesegnet sind - vor allem in einer wichtigen Sache.  

Wissenschaftler vergleichen Zusammenhang zwischen Aussehen und Gehalt

Wirtschaftspsychologen der London School of Economics und der University of Massachusetts haben herausgefunden, dass tatsächlich die Mitarbeiter am meisten Geld verdienen, die sich selbst als "sehr unattraktiv" bezeichnen. Für ihre Studie werteten sie die Daten einer repräsentativen Langzeitbefragung aus den USA aus, die seit 1994 regelmäßig durchgeführt wird. Die Wissenschaftler konnten so auf die Erfahrung von rund 20.000 Menschen zurückgreifen.  

In der Befragung mussten Menschen ihre Attraktivität auf einer fünfstufigen Skala selbst einschätzen - von "sehr attraktiv" bis "sehr unattraktiv". Die Einschätzung verglichen die Forscher dann mit dem Gehalt, dass die Personen verdienen. 

"Sehr unattraktive" Menschen verdienen mehr

Das Ergebnis stellt alle bisherigen Studien, die einen Zusammenhang zwischen gutem Aussehen und dickem Gehaltsscheck sehen, in Frage. Denn gut aussehende Menschen verdienen laut ihrer Studie kaum mehr als die "unattraktiven" Mitarbeiter

Stattdessen scheint der Grundsatz zu lauten: Wenn schon hässlich, dann richtig, denn "sehr unattraktive Probanden haben immer deutlich mehr verdient als unattraktive Probanden", so die Forscher in ihrer Studie. 

Dass andere Studien gutaussehenden Mitarbeitern einen "Schönheitsbonus" zuschreiben, soll laut der Forscher unter anderem daran liegen, dass dort individuelle Merkmale wie Persönlichkeit, Intelligenz und Gesundheit nicht berücksichtigt wurden. 

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Video: Was steckt hinter menschlicher Attraktivität?

Zum Weiterlesen: Weder Fleiß noch Leistung zählen - Darum machen Mitarbeiter wirklich Karriere.

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Von Andrea Stettner

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