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Die jährlichen Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung sind seit 2005 von neun Milliarden Euro auf derzeit 13,7 Milliarden Euro gestiegen.

Forschung bietet jede Menge Chancen

Berlin - In Deutschland arbeiten inzwischen mehr als eine halbe Million Menschen in der Erforschung und Entwicklung neuer Produkte - so viele wie noch nie.

Dies geht aus dem am Mittwoch vom Kabinett verabschiedeten “Bundesbericht Forschung und Innovation“ hervor.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) sagte, die Bundesrepublik verfüge über ein “äußerst erfolgreiches Modell, um mit neuen Produkten und Dienstleistungen im weltweiten Wettbewerb zu bestehen.“ So weise Deutschland im Vergleich zu den USA etwa doppelt so viele weltmarktrelevante Patente pro Einwohner auf. Auch bei der Zahl der wissenschaftlichen Publikationen habe die Bundesrepublik im Verhältnis zur Einwohnerzahl erstmals die USA überholt.

In dem Bericht wird auch auf die erheblichen Ausgabensteigerungen für Bildung, Forschung und Entwicklung von Staat und Wirtschaft verwiesen: So stiegen die jährlichen Ausgaben des Bundes dafür seit 2005 von neun Milliarden Euro auf derzeit 13,7 Milliarden Euro. Die deutsche Wirtschaft investierte laut Bericht allein 2010 rund 47 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Der Bundesbericht Forschung und Innovation erscheint alle zwei Jahre.

dpa

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