Hartz-IV-Ärger: Anhörung in Jobcentern gefordert

Chemnitz - Die Landessozialgerichte dringen im Kampf gegen die Hartz-IV-Klageflut darauf, Langzeitarbeitslose bei Beschwerden zunächst direkt in den Jobcentern anzuhören.

Die Gerichtspräsidenten schlugen am Mittwoch in Chemnitz vor, eine mündliche Anhörung bei Widerspruchsverfahren einzuführen. Die Erfahrung zeige, dass bei einer solchen Praxis weniger geklagt werde, hieß es. Außerdem solle es künftig möglich sein, die Verhandlungen auf die zwischen Hartz-IV-Empfänger und Jobcentern strittigen Punkte zu beschränken - etwa auf die Berechnung der Regelleistung. Bisher müssen die Gerichte stets den gesamten Leistungsbescheid auf Fehler durchforsten.

dpa

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