Hartz-IV-Ärger: Anhörung in Jobcentern gefordert

Chemnitz - Die Landessozialgerichte dringen im Kampf gegen die Hartz-IV-Klageflut darauf, Langzeitarbeitslose bei Beschwerden zunächst direkt in den Jobcentern anzuhören.

Die Gerichtspräsidenten schlugen am Mittwoch in Chemnitz vor, eine mündliche Anhörung bei Widerspruchsverfahren einzuführen. Die Erfahrung zeige, dass bei einer solchen Praxis weniger geklagt werde, hieß es. Außerdem solle es künftig möglich sein, die Verhandlungen auf die zwischen Hartz-IV-Empfänger und Jobcentern strittigen Punkte zu beschränken - etwa auf die Berechnung der Regelleistung. Bisher müssen die Gerichte stets den gesamten Leistungsbescheid auf Fehler durchforsten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Chefs sagen: Das ist der schlimmste Fehler im Bewerbungsgespräch
Wer denkt, das Bewerbungsgespräch sei an seiner Persönlichkeit gescheitert, der irrt oft. Der größte Fehler ist ein ganz anderer - und einfach zu vermeiden. 
Chefs sagen: Das ist der schlimmste Fehler im Bewerbungsgespräch
Darum sollten Sie alle zwei Jahre den Job wechseln
Häufige Jobwechsel machen sich nicht gut im Lebenslauf? Diese Einstellung sollten Sie dringend überdenken, denn Firmentreue bringt ihnen einen großen Nachteil.
Darum sollten Sie alle zwei Jahre den Job wechseln
Jobportal: Arbeitgeber locken mit Betreuungsangeboten
Unternehmen versuchen mit Extraleistungen Arbeitnehmer zu werben. Dabei sind Betreuungsmöglichkeiten für Kinder in Jobanzeigen am häufigsten zu finden.
Jobportal: Arbeitgeber locken mit Betreuungsangeboten
Wie Sie besser werden, wenn Sie die richtigen Fragen stellen
Ein erfolgreiches Gespräch hängt in erster Linie davon ab, welche Fragen wir stellen. Das behauptet der Gründer eines erfolgreichen Startups - und verrät Tipps.
Wie Sie besser werden, wenn Sie die richtigen Fragen stellen

Kommentare