Wenn im Homeoffice das Internet ausfällt, kann das wahnsinnig frustrierend sein. Wir haben Tipps, wie Sie trotzdem weiterarbeiten könne.
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Wenn im Homeoffice das Internet ausfällt, kann das wahnsinnig frustrierend sein. Wir haben Tipps, wie Sie trotzdem weiterarbeiten könne.

Frustfaktor WLAN-Probleme

Homeoffice: Internet-Ausfall? Mit diesen Tipps arbeiten Sie trotzdem weiter

  • Felix Herz
    vonFelix Herz
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Wenn im Homeoffice das WLAN plötzlich nicht mehr funktioniert, ist das enorm frustrierend. Doch es gibt Möglichkeiten, wie Sie trotzdem weiterarbeiten. Wir zeigen Sie Ihnen.

Das Homeoffice ist derzeit wieder in aller Munde. Vor allem wegen der eingeführten Homeoffice-Pflicht und dem wiederholten Appell der Politik, Homeoffice in den Berufsfeldern durchzuführen, wo es möglich ist. Das geht bei Friseuren natürlich nicht, die dürfen neuesten Meldungen zufolge immerhin auf Ausnahmen hoffen*. Im Homeoffice sind logischerweise vor allem Arbeitnehmer, die einen Großteil ihres Pensums von Zuhause aus erledigen können – sie profitieren nun auch von der aktualisierten Homeoffice-Pauschale. Und ein essentieller Bestandteil hierbei ist wenig überraschend das Internet. Aber wer kennt es nicht: Das WLAN macht Probleme, Zoom-Calls funktionieren nicht oder das Internet fällt gleich ganz aus. Dann steigt das Frustlevel rapide, schnell muss eine Lösung oder Alternative her. Für solche Fälle haben wir Ihnen die besten Tipps zusammengeschrieben.

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Homeoffice: Was tun bei Internetausfall? Die besten Tipps

Das Internet kann auf vielerlei Weise Frust beim Arbeitnehmer im Homeoffice hervorrufen – es reicht schon, wenn es zu langsam ist und alle Anwendungen und Webseiten nur zögerlich lädt. Was in diesem Fall hilft, haben wir Ihnen in einem anderen Artikel zusammengefasst. Wenn aber das Internet ganz ausfällt, stehen viele Menschen völlig ratlos dar. Außer dem Griff zum Telefonhörer, um sich beim Anbieter zu beschweren, wissen die Meisten nicht, wie sie auf eine derartige Störung des Internets reagieren sollen. Zunächst einmal, so empfiehlt Karsten Klug von der Kanzlei „Elblaw Rechtsanwälte“, müssen Arbeitnehmer schnell handeln und dem Arbeitgeber Bescheid geben. Anschließend sind folgende Tipps empfehlenswert, mit den sie die Zeit ohne Internet überbrücken und trotzdem weiterarbeiten:

  • Der Notnagel: Wenn Sie eine schnelle Lösung brauchen und dafür zunächst einmal keine Kosten scheuen, empfiehlt es sich, einen Hotspot via Smartphone zu erstellen und mit diesem ins Internet zu gehen. Bei den meisten Betriebssystem aktivieren Sie den Hotspot in den Einstellungen. Verbinden Sie anschließend Ihren Computer oder Laptop mit dem Hotspot Ihres Smartphones. Dieses fungiert dann als WLAN-Router, nutzt aber Ihr Datenvolumen – und das teilweise in großen Mengen. Je nach Vertrag bei Ihrem Mobilfunkanbieter kann dies so schnell aufgebraucht sein oder Extrakosten verursachen. Wenn Sie kein Datenvolumen mehr übrig haben, können Sie sich aber bei den meisten Anbietern zusätzliches Volumen kaufen.
  • Für Arbeitgeber, die in der Innenstadt wohnen, kommt möglicherweise auch ein Hotspot eines Mobilfunkanbieters in Frage. Um herauszufinden, ob in Ihrer Nähe ein solcher Hotspot angeboten wird, schauen Sie einfach in die verfügbaren WLAN-Netzwerke Ihres Geräts. Verbinden Sie sich dann mit dem Hotspot. Anschließend werden Sie für gewöhnlich auf eine Seite weitergeleitet, auf der Sie sich ein Nutzerkonto erstellen und die Zahlungsweise festlegen. Bei den Telekom-Hotspots kaufen Sie beispielsweise einen sogenannten Hotspot-Pass, der täglich knapp 5 Euro, wöchentlich knapp 20 Euro und monatlich knapp 30 Euro kostet. Bedenken Sie aber, dass die Verbindungsstäre und Ladegeschwindigkeit solcher Hotspots variieren und schlechter sein können, als Ihr eigenes WLAN.
  • Mit einem Surfstick können Sie nicht nur direkt auf kurzfristige Störungen reagieren, sondern sich auch auf etwaige Internet-Ausfälle vorbereiten. Den Stick stecken Sie einfach in Ihren Laptop oder Computer, um sich mit dem Internet zu verbinden. In den Stick selbst wiederum muss eine SIM-Karte. Ideal ist eine Prepaid-Sim-Karte, die Sie mit Datenvolumen aufladen können und so nur dann nutzen, wenn Sie es mit einem Internet-Ausfall zu tun haben.
  • Mobilfunkrouter: Der Mobilfunkrouter funktioniert ähnlich wie der Surfstick: Sie benötigen eine SIM-Karte, die Sie aber in der Regel direkt beim Provider, der auch den Mobilfunkrouter selbst anbietet, erwerben können. Mobilfunkrouter empfehlen sich vor allem dann, wenn Sie generell über schlechtes Internet verfügen oder sich dauernd mit WLAN-Problemen herumschlagen müssen. Aber: Auch der Mobilfunkrouter bringt Sie über das mobile Datennetzwerk ins Internet und funktioniert daher auch nur so gut, wie Netzstärke bei Ihnen Zuhause vorhanden ist.

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Homeoffice mit Internet-Ausfall: Mit Überbrückung weiterarbeiten

Glücklicherweise handelt es sich bei den meisten Internet-Ausfällen nur um vergleichsweise kurze Störungen, die innerhalb weniger Tage behoben ist. In diesem Fall empfehlen sich natürlich auch nur kurzfristige Lösungen, um dem Problem schnell Herr zu werden und weiterarbeiten zu können. Bei sehr regelmäßigen Störungen oder generellen Problemen bieten sich die langfristigen Problembehandlungen oder ein Anbieterwechsel an. (fh) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Darauf muss man im Homeoffice achten

Wichtig im Homeoffice ist, dass das neue Büro möglichst ergonomisch gestaltet wird und Bewegung ermöglicht. Foto: Rauch Möbelwerk/VDM/dpa-tmn
Im Schlafzimmer bietet sich ein kleiner Schreibtisch an, will man hier sein Homeoffice einrichten. Foto: Rauch Möbelwerke/VDM/dpa-tmn
Wer Zuhause mehr Platz zur Verfügung hat, für den bietet sich ein Schreibtisch in L-Form wie dieser von Hülsta samt Stauraummöglichkeiten an. Foto: Hülsta/VDM/dpa-tmn
Experten sind sich einig: Während gelegentliches Arbeiten zu Hause gut mit dem Notebook erledigt werden kann, ist für längere Bürozeiten ein Computer empfehlenswert. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Darauf muss man im Homeoffice achten

Artikelquelle: computerbild.de

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