Wie hoch sind die Mehrkosten im Homeoffice?
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Wie hoch sind die Mehrkosten im Homeoffice? Ein Verbraucherportal rechnet es vor.

Strom, Wasser, Gas

Mehrkosten im Homeoffice: So viel Geld kostet es, zuhause zu arbeiten

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Im Homeoffice steigen die Mehrkosten für Heizung, Licht und Strom an. Ein Verbraucherportal rechnet vor, mit welchen Ausgaben Arbeitnehmer rechnen müssen.

Wer am heimischen Schreibtisch arbeitet, der verbraucht auch mehr Strom, Wasser oder Gas. Die Bundesregierung plant deshalb, Arbeitnehmer im Homeoffice mit einer Steuerpauschale von 5 Euro pro Tag zu entlasten*. Doch reicht das wirklich aus – oder ist die Steuerentlastung tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

Das Verbraucherportal Verivox hat vorgerechnet, wie viel Mehrkosten durch Homeoffice tatsächlich entstehen. Das Ergebnis: Bis zu 250 Euro im Jahr sollen pro Haushalt dazu kommen. Die Mehrkosten setzen sich laut der Finanzexperten wie folgt zusammen:

  • Arbeitsplatz mit Computer: Stolze 54 Euro pro Jahr für einen Laptop mit Extra-Monitor und einem Stromverbrauch von durchschnittlich 180 Kilowattstunden.
  • Heizkosten fürs Arbeitszimmer: Ein beheiztes Arbeitszimmer von 20 qm schlägt mit rund 144 Euro mehr zubuche.
  • Ladekosten fürs Handy: Einmal am Tag den Akku aufladen bedeutet nur einen geringen Aufpreis von weniger als 1 Euro im Jahr.
  • Licht: Auch die Beleuchtung schlägt sich in den Mehrkosten nieder. Durchschnittlich 16 Kilowattstunden Strom entsprechen knapp 5 Euro pro Jahr.
  • Mittagsessen: Statt der Kantine ist zuhause kochen angesagt. Die Kosten dafür variieren stark, können sich aber auf etwa 165 Kilowattstunden aufaddieren – heißt jährlich 50 Euro extra.
  • Kaffee und Tee: Je nach Vorlieben und Menge variieren die Kosten hier stark. Die Modellrechnung geht von zusätzlich 26 Kilowattstunden aus, bedeutet knapp 8 Euro pro Jahr.

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Mehrkosten im Homeoffice: Im Winter wird es teuer

Wer in den Wintermonaten von Oktober bis März komplett im Homeoffice arbeitet, der muss mit insgesamt vier Prozent mehr Heizkosten rechnen. Je nach Heizsystem bedeutet dies Mehrkosten von bis zu 45 Euro. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und beruft sich damit auf eine weitere Untersuchung des Verbraucherportals. Bei einer Ölheizung erwarten die Finanzexperten einen Anstieg der Kosten von rund 33 Euro. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
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