Sportlich oder bequem?

Hund und Job vereinbaren: Das sind die besten Hunderassen für Berufstätige

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Wer sich einen Hund zulegen möchte, sollte vorher dreimal nachdenken. Hunde brauchen viel Auslauf und Aufmerksamkeit. Was Berufstätige beachten sollten, erfahren Sie hier.

In Zeiten von Corona und Homeoffice haben viele Hunde ein neues Zuhause gefunden. Das Interesse am Hundehalter-Dasein ist groß wie nie. Zu hoffen bleibt nur, dass es für Herrchen, Frauchen und Hund selbst kein böses Erwachen gibt, wenn die Pandemie überstanden ist. Denn Fulltime-Jobs mit Präsenzpflicht im Büro und Hundebetreuung passen in der Regel nicht gut zusammen. Wer seinen Hund allerdings mit ins Büro bringen kann, ist klar im Vorteil. Voraussetzung dabei ist, dass der Hund unkompliziert und gut erzogen ist.

Jeder Hund hat einen anderen Charakter – ist verspielt und neugierig oder eher ängstlich und skeptisch Menschen gegenüber. Geprägt werden Hunde zum einen durch die Erziehung und die bisher gesammelten Erfahrungen, aber auch die Hunderasse hat immensen Einfluss auf das Wesen. So benötigen Jagd- oder Hütehunde weitaus mehr Auslauf als etwa ein Leonberger, der eher zu den „fauleren“ Hunderassen zählt. Bevor man sich einen Hund aus dem Tierheim oder vom Züchter holt, sollte man sich genau überlegen, welcher Hund am besten zum eigenen Lebensstil passt. Wer etwa gerne in die Berge zum wandern geht und auch sonst viel Sport treibt, sollte sich für einen sportlicheren Hund entscheiden. Auch die Wohnungssituation spielt eine Rolle: Haus- und Gartenbesitzer haben den Vorteil, dass sie den Hund draußen halten können – entsprechend groß kann der Hund auch sein.

Nicht jeder Hund kommt einige Stunden ohne Beschäftigung klar.

Hunderassen für Berufstätige: Welche Vierbeiner auch mal allein sein können

Wie bei Menschen gibt es auch bei Hunden die Supergeselligen und die eher einsamen Wölfe, die das Alleinsein genießen. Erstere Rassen sind eher nicht geeignet, wenn Sie viel Zeit in die Arbeit investieren müssen. Hunderassen, die gerne und viel schlafen und nicht ständig Auslauf brauchen, sind deshalb für Berufstätige am geeignetsten. Dazu zählen:

  • Französische Bulldoggen: Wie jeder Hund brauchen auch französische Bulldoggen Auslauf – allerdings lange nicht so viel wie ein Dackel oder ein anderer Jagdhund. Außerdem zählt diese Hunderasse zu den eher gemütlichen und verschlafenen – perfekt für Berufstätige, die Ihren Hund mit ins Büro nehmen können.
  • Golden & Labrador Retriever: Ihre Anpassungsfähigkeit macht diese Hunderasse zum optimalen Familienhund. Doch auch für Berufstätige eignen sich die Vierbeiner, weil sie besser als andere Rassen mit dem Alleinsein klarkommen – wir sprechen hier von einigen wenigen Stunden. Je weniger ein Hund allein ist, desto besser.

Es gibt keine Hunderasse, die man lange Zeit am Stück allein lassen sollte. Zu wichtig ist Hunden die Gesellschaft des Herrchens oder Frauchens oder eines Artgenossen. Sehr sensible Hunde können sogar an Depressionen erkranken, wenn sie zu oft und zu lange allein gelassen werden. Wie sehr Hunde ihre Halter kennen, verrät 24vita.de*. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (jg)

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