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Es gibt gute Gründe für eine Ausbildung. Die IHKjobfit! hilft Schulabsolventen in die Spur.

IHKjobfit! 2018 in München

Den Schulabschluss in der Tasche – was nun? Ausbildung oder Studium?

Nach der Schule wird es ernst - das Berufsleben wartet. Die Ausbildungsmesse IHKjobfit! bietet wertvolle Orientierungshilfen für Schulabgänger.

Welcher Beruf passt zu welchem Schulabsolventen? Welche Karriere- und Entwicklungschancen bieten Ausbildung oder Studium? Diese Frage stellen sich alle Schüler und Eltern, spätestens wenn der Schulabschluss näher rückt und die Schützlinge noch keine Vorstellung haben, welches Berufsbild am besten den eigenen Neigungen und Talente entspricht.

Abiturienten und Fachoberschüler ziehen einer Ausbildung oft ein Studium vor. Dabei gibt es gute Gründe einen genaueren Blick auf die derzeit weit über 3.000 angebotenen Ausbildungsberufe zu werfen und dabei die eigenen Stärken, Fähigkeiten und Ziele zu entdecken.

Sieben Gründe für eine Ausbildung

Neben der Qualifikation für einen erfolgreichen Start in die Berufswelt bietet eine Berufsausbildung einige weitere gute Gründe um sich für selbige zu entscheiden:

1. Karriere

Man sollte sich bewusst werden, dass eine Berufsausbildung nie eine Sackgasse ist. Mit einer dualen Ausbildung kann man auf der Karriereleiter soweit klettern, wie man es sich wünscht. Diese ist in jedem Fall der Garant für eine flexible Karrieregestaltung und öffnet viele Perspektiven. Unter anderem durch zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Auch der Weg später ein Studium zu starten ist möglich, denn mit einer Ausbildung und Meisterprüfung werden Absolventen auch ohne Abitur zugelassen.

2. Sicherheit

Prognosen zufolge fehlen in Bayern in den kommenden Jahren einige hunderttausend qualifizierte Fachkräfte. Eine Ausbildung ist also der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Mit einer Berufswahl wird also ein Grundstein für ein nachhaltig gesichertes Berufsleben gelegt.

3. Selbstbestimmung

Ein weiterer Grund ist die Vergütung der Ausbildung. Mit dem ersten Gehalt ist die erste finanzielle Unabhängigkeit vom Elternhaus spürbar und damit der erste Schritt in ein selbstbestimmtes Leben getan.

4. Nähe

Eine Berufswahl in Bayern ist der ideale Start in ein erfülltes Berufsleben, da der Wirtschaftsstandort Bayern sich international großer Beliebtheit erfreut. Zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten beste Chancen direkt in der Region.

5. Theorie und Praxis

Bei einer dualen Berufsausbildung sind sowohl Kopf als auch die Hände gefordert. Man lernt seinen Beruf nicht nur theoretisch, sondern versteht von Anfang an die Zusammenhänge und kann das Gelernte auch gleich in die Praxis umsetzen.

6. Die Arbeit mit Kollegen spornt an

Ein Studium kann ganz schön anonym sein. Viele Erstsemester fühlen sich bei Studienbeginn allein gelassen und sind von der Organisation überfordert. In einer Ausbildung kümmert sich ein Ausbilder um die Azubi, und die erfahrenen Kollegen bringen ihnen viel bei. Die Aufgaben und Tätigkeiten sind klar umrissen. Schnell sind Azubis in konkrete Projekte eingebunden.

7. Azubis können sich gleich im Job bewähren

Während sich Studierende nach dem Abschluss in Unternehmen beweisen müssen, gelingt Azubis der Wechsel in den Beruf viel früher. Ihre Fähigkeiten kommen sofort dort zum Einsatz, wo sie gebraucht werden. Ein absoluter Entwicklungsschub ist der Wechsel von Schule in den Berufsalltag: Azubis lernen Verantwortung zu übernehmen und lernen an ihren Aufgaben.

Ausbildung oder Studium? Impressionen

"Ausbildung macht Elternstolz": Berufswahl ist auch Familiensache

Die Familie ist ein nicht zu unterschätzender Einfluss in der Entscheidungsfindung des Berufes für Kinder. Schüler brauchen Mütter und Väter, die hinter der Entscheidung zu einer Berufsausbildung stehen, das schafft Motivation und Selbstbewusstsein. Kurz gesagt, Kinder möchten dass die Eltern stolz auf sie sind auch in beruflicher Hinsicht. Dessen sind sich auch die *Initiatoren der Kampagne "Ausbildung macht Elternstolz" bewusst. Diese haben sich, mit der im Jahre 2016 ins Leben gerufenen Initiative, zum Ziel gesetzt, Eltern zu informieren und zu bestärken, damit deren Kinder Ausbildungsberufe ergreifen.

In diesem Jahr hat die Initiative die Aktion "Das stolze Praktikum" umgesetzt: Hier machen Eltern ein Praktikum im Ausbildungsbetrieb ihres Kindes. Vor Ort sehen Mütter und Väter was das eigene Kind dort gelernt hat und bereits in die Tat umsetzt. Stefan macht eine Ausbildung zum Medienkaufmann Digital und Print. Seine Mutter Gabriele wird als Praktikantin in den Berufsalltag des Sohnes mit eingebunden und merkt spätestens nach den ersten Aufgaben des Tages, dass die Tätigkeiten sehr anspruchsvoll sind. "Nach einem Tag als Praktikantin bin ich richtig stolz auf ihn. Die Vielfalt und Kreativität der Aufgaben in der Ausbildung – einfach klasse."

Eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen absolviert Carolin im oberfränkischen Pegnitz. Einen richtigen Berufsalltag kann sich Mutter Elke bei diesem Beruf nicht vorstellen – dies sollte das Praktikum ändern. Bei der Betreuung des Empfangs und dem Bedienen der Telefonanlage kam Elke ganz schön ins Schwitzen. Für eine Beratung einer Krankenschwester zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung ging Carolin ihrer Mutter schließlich zur Hand. "Ich bin begeistert, was meine Tochter den ganzen Tag leistet. Der Beruf ist so vielfältig und Carolin hat so viel während der Ausbildung gelernt."

Frauen in Männerberufen? Auch das ist heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr. Das findet auch Vater Hans, der mit einem Praktikum in Janas Ausbildungsbetrieb einmal im Berufsalltag seiner Tochter schnuppert. Jana macht eine Ausbildung zur Holzmechanikerin und hatte große Hoffnungen in die Leistungen des Vaters. Hans lernte mit der CNC-Fräse als auch einer Tischfräse zu arbeiten. Bei der nächsten Aufgabe durfte der Vater seine gefertigten Bretter zusammenbauen – und es entstand eine Spielanlage für Kinder. Hans ist stolz, wie sich Jana in einem (noch) männerdominierten Beruf macht: "Ich bin richtig stolz auf Jana. Diese sehr anspruchsvolle Arbeit könnte ich nicht den ganzen Tag leisten."

Weitere Infos zur Initiative und weiterführende Infos für Eltern sind unter www.elternstolz.de zu finden. 

IHKjobfit! in München

Sie wollen auch so stolz auf Ihr Kind sein? Dann gilt es jetzt nur noch das richtige Berufsbild für die Schulabsolventen zu finden, um diese als Mutter und Vater dann auch intensiv unterstützen zu können. Die IHK für München und Oberbayern lädt deshalb recht herzlich zur Ausbildungsmesse IHKjobfit! 2018 in München ein! Vor Ort findet im Eltern-Café ein Karriere-Talk statt, in dem Eltern erfahren, wie sie ihre Tochter/ihren Sohn bei der Berufswahl sinnvoll und erfolgreich unterstützen können. Vor Ort wird ebenfalls eine individuelle und kostenlose Beratung von professionellen Coaches angeboten. Experten finden mit dem Schulabsolventen zusammen heraus, welcher Beruf zum Schüler passt und wie dieser sich am besten für ein Bewerbungsgespräch in den jeweils passenden Unternehmen vorbereiten kann. Es werden auch Coachingtermine vorab vergeben. Anmeldungen können via nachfolgendem Link erfolgen: https://anmeldung-ihkjobfit.de/Register

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Zudem gibt es viele weitere IHKjobfit! Highlights von denen die Schüler als auch Eltern profitieren können. Weitere Infos hierzu sind unter www.ihkjobfit.de zu finden. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Vorabschluss- und Abschlussklassen aller Mittel- und Realschulen, Gymnasien und FOS/BOS in Stadt und Landkreis München – gerne mit Eltern. Der Eintritt der Messe ist kostenfrei. Das kostenlose Messeticket kann vorab angefordert werden unter: www.ihkjobfit.de/muenchen

IHKjobfit! – Ausbildungsmesse für Schüler
Samstag, 17. November 2018
9:30 Uhr bis 15:30 Uhr
MVG Museum München (Ständlerstraße 20, 81549 München)

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Tram 18, Haltestelle Schwanseestraße
Bus 139, 145: Haltestelle Ständlerstraße

 

*Initiatoren der Kampagne "Ausbildung macht Elternstolz" sind das Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, die Industrie- und Handelskammern in Bayern (BIHK) und die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern.

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