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Intelligente Menschen wissen, dass Sie im Internet seriös auftreten müssen, wenn sie auf Jobsuche sind.

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Was intelligente Bewerber im Internet niemals tun würden

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Personaler nutzen Facebook, Instagram und Co. schon längst für die Talentsuche. Das kann heikel werden - aber kluge Bewerber wissen, worauf es ankommt.

Wer sich heute auf eine Stelle bewirbt, muss damit rechnen, dass der Personaler oder zukünftige Chef auch im Internet nach ihm Ausschau hält. Schließlich bekommen sie so einen besseren Eindruck vom Kandidaten und können ganz einfach sehen, wie sich der Bewerber in der Öffentlichkeit präsentiert. 

Studie: Unternehmen recherchieren Fakten über Bewerber im Internet

Eine aktuelle Studie des Staufenbiel Instituts in Zusammenarbeit mit der Personalberatung Kienbaum zeigt: Rund 55 Prozent aller befragten Unternehmen googeln Bewerber immer oder zumindest in Einzelfällen, 32 Prozent checken Facebook-Profile. Rund zwölf Prozent der befragten Firmen geben in der Studie an, Kandidaten nach ihren Internetrecherchen sogar schon abgelehnt zu haben. 

Intelligente Bewerber wissen um diese Gefahr und präsentieren sich im Internet dementsprechend gut. Schließlich weiß man nie, wer das nächste Posting mitliest:

Fünf Fehler, die intelligente Bewerber im Internet vermeiden:

1. Partybilder und andere unangebrachte Inhalte posten

Sie waren bei der letzten Party so richtig in Feierlaune und posten Bilder und Videos dazu öffentlich auf Facebook? Keine gute Idee, wie Patrick Ambron, Karriereberater bei BrandYourself weiß. "Selbst wenn die Substanzen auf den Bildern legal sind, ist es für viele Arbeitgeber ein absolutes No-Go. Es lässt Sie in keinem guten Licht dastehen und spricht nicht gerade für ein großes Verantwortungsbewusstsein. Vor allem, wenn man sich für eine Stelle mit Kundenkontakt bewirbt", verrrät Ambron dem News-Portal HuffingtonPost

Merke: Auf Social Media-Profilen sollten nur Dinge zu sehen sein, die Sie auch Ihren Großeltern oder Kindern vorbehaltslos zeigen würden.

Welche gravierenden Auswirkungen die "falschen" Fotos im Internet haben können, zeigt auch ein umstrittener Fall aus den USA, als eine Frau sich zu offenherzig im Internet präsentierte und deshalb ihren Job verlor . 

2. Sich in den Kommentaren von der schlechtesten Seite zeigen

Manche Leute toben sich in den Kommentarfeldern öffentlich geposteter Beiträge so richtig aus - und vergessen offenbar, dass jeder mitlesen kann. Selbst ironisch gemeinte Kommentare werden hier schnell zum Boomerang, denn den eigenen Humor verstehen oft nur enge Freunde. Und das kann bei der Bewerbung ganz schnell nach hinten losgehen. 

Eine Umfrage von CarreerBuilder unter rund 400 Arbeitgebern zeigt: Wer beleidigende und diskriminierende Kommentare, zum Beispiel bezüglich Geschlecht, Rasse, oder Religion abgibt, landet ganz schnell auf dem Absagestapel. Deshalb sollten Sie im Zweifel lieber gar nichts schreiben als derart negativ aufzufallen.

3. Unprofessionellen Nutzernamen und E-Mail-Adresse verwenden

Die E-Mail-Adresse "Hasimausi85@hotmail.com" begleitet Sie schon seit Ihrer Schulzeit? Dann legen Sie sich besser eine Neue zu. Unprofessionelle E-Mail-Adressen oder Nutzernamen, etwa für das Video-Interview bei Skype, werfen kein gutes Licht auf Bewerber. Mit Vor- und Nachnamen fahren Jobsuchende immer noch am besten.

Mehr dazu: Zehn Fehler, die Sie bei der Jobsuche unprofessionell wirken lassen

4. Falsche Karriere-Angaben in Karriere-Netzwerken

Wer in seinem Lebenslauf bei Karriere-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn falsche Angaben macht oder Jobs ein wenig "aufhübscht", um interessanter zu wirken, schießt sich selbst ins Aus. Denn Lügen enttarnen Personaler ganz schnell - oder sie fliegen spätestens im Job auf. Und das kann Sie Ihren Traumjob kosten.

Lesen Sie auch: Lügen im Lebenslauf - Diese Tricks kennt jeder Personaler.

Außerdem:  Eine Sache verschweigen viele im Lebenslauf - obwohl sie wichtig ist.

Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

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