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Forsa-Umfrage

Jeder Zweite meint: Integration von Flüchtlingen gut für Unternehmen

Jeder zweite Bundesbürger geht davon aus, dass sich die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt angesichts von Fachkräftemangel und älter werdender Bevölkerung für die Unternehmen positiv auswirkt. Dagegen meinen 37 Prozent, dies werde eher zu Problemen führen.

Berlin - Dies ergibt sich aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage zum Deutschen Diversity-Tag am 7. Juni, mit dem die Wirtschaftsinitiative „Charta der Vielfalt“ für ein buntes und tolerantes Deutschland wirbt.

Eine positive Einstellung zur Flüchtlingsintegration auf dem Job-Markt ist im Osten (49 Prozent) und im Westen (51) fast gleich stark ausgeprägt. Skeptisch sind im Osten 40 Prozent, in den alten Bundesländern 36. Während bei Grünen-Anhängern der Anteil der Optimisten mit 84 Prozent am größten ist, dominiert bei potenziellen Wählern der rechtskonservativen AfD mit 75 Prozent der Pessimismus.

46 Prozent der Erwerbstätigen erwarten, dass sich die Integration der Flüchtlinge in den Unternehmen positiv auswirken wird - bei den nicht Erwerbstätigen sind es 56 Prozent. Nach Altersgruppen ist Zuversicht stärker ausgeprägt unter 18- bis 29-Jährigen (51 Prozent) und älteren Menschen ab 60 Jahren (56).

Der Verein „Charta der Vielfalt“ tritt nach eigenen Angaben seit 2010 dafür ein, „Diversity Management“ in der Wirtschaft zu verankern. Über 2300 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt 7,8 Millionen Beschäftigten hätten seit 2006 eine entsprechende Selbstverpflichtung unterzeichnet. Sie wollten damit „Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur“ voranbringen.

dpa

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