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Zurück in den alten Job: Wie Sie als Wiederkehrer mehr Gehalt verdienen können

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Von: Anne Hund

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Haben Sie Ihren Job gekündigt und würden allerdings gerne zu Ihrer früheren Firma zurückkehren? Dann stehen Ihre Chancen als Bewerber gar nicht so schlecht.

Der Fachkräftemangel in Deutschland liegt weiterhin auf hohem Niveau. In vielen Branchen werden händeringend Mitarbeiter gesucht. Ein guter Zeitpunkt für viele Bewerber. Analysen zeigen einem Bericht des Business Insider zufolge zudem, dass sogenannte Boomerang-Mitarbeiter in Firmen häufig gern gesehen sind. Gemeint sind Mitarbeiter, die zu ihrer alten Firma zurückkehren – und entweder ihren früheren Job ausüben oder sich für eine andere Position im Unternehmen bewerben.

„Re-Hiring“: Sogenannte Boomerang-Bewerbung kann sich lohnen

Personaler sprechen an der Stelle gern vom sogenannten Re-Hiring. Ein keineswegs unüblicher Vorgang, von dem beide Seiten profitieren können: Die Firma spart sich ein aufwändiges „Onboarding“ und kann von dem Wissen des früheren Mitarbeiters nun erneut profitieren. Der Arbeitnehmer wiederum weiß bei einer Wiederkehr in die alte Firma, worauf er sich einlässt. Wenn das Verhältnis zu den früheren Kollegen ein gutes war, wird er sich in der Regel schnell wieder einleben und zurechtfinden.

Studien belegen, wie es in dem Bericht auf businessinsider.de außerdem heißt, dass „Rückkehrer stärkere Leistung erbringen“ und engagierter seien als komplett neu eingestellte Mitarbeiter. Was daran liege, dass Rückkehrer sich bereits mit den Aufgaben auskennen und zum Beispiel von den Netzwerken innerhalb der alten Firma profitieren können.

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Das Gespräch mit dem Chef sollte möglichst konstruktiv sein.
Vom „Re-Hiring“ können beide Seiten profitieren – Arbeitnehmer genauso wie der Arbeitgeber. (Symbolbild) © picture alliance / Silas Stein/  dpa

Warum Bewerber nach einer Gehaltserhöhung fragen sollten

Genau dieses Know-how sollten potenzielle Rückkehrer nutzen und auch gern als Argument bei der Gehaltsverhandlung beim alten Arbeitgeber in die Waagschale werfen. So kann bei einem Wiedereinsteig durchaus mehr Gehalt als früher drin sein. Im besten Fall haben Sie sich in der Zwischenzeit beruflich weiterentwickelt, vielleicht ja noch weitere Aufgaben übernommen oder anderweitig an Ihrer Karriere gefeilt. Auch das sollten Sie in einem solchen Bewerbungsgespräch nicht unerwähnt lassen.

Rückkehr in den alten Job – ist eine Gehaltserhöhung drin?

Klar läuft es bei der Gehaltsverhandlung nicht in allen Fällen gleich gut. Eine Rolle spielen die Gegebenheiten vor Ort, und nicht zuletzt, wie das Unternehmen gerade wirtschaftlich dasteht. Mit etwas Glück kann für Job-Rückkehrer allerdings sogar eine stattliche Gehaltserhöhung drin sein. Businessinsider.de berichtet über mögliche Beispiele auch aus den USA. So habe das HR-Beratungsunternehmen Visier auf der Grundlage von Daten von mehr als 15 Millionen Arbeitnehmern aus 1.500 Firmen herausgefunden, „dass die Rückkehr zum alten Arbeitgeber einen klaren Lohnvorteil hat“, wie es in dem Bericht (Stand: 5. November) heißt. „Die sogenannten ‚Boomerang-Mitarbeiter‘ verdienen im Durchschnitt 25 Prozent mehr bei der zweiten Einstellung als bei der ersten – und ziehen damit wohl oft auch an den Kollegen vorbei, die im alten Unternehmen geblieben sind“, heißt es in dem Bericht mit Bezug auf die genannte Auswertung.

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