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Kein Leistungsdruck für Kleinkinder

Hamburg - Kleinen Kindern sollten in den ersten Lebensjahren keine besonderen Leistungen abverlangt werden. Stress und Aufregung wirken sich in den ersten drei Jahren schädlich für die Intelligenz aus.

Eltern vermeiden es deshalb besser, sie unter Druck zu setzen und Zweijährige beispielsweise mit Rechenaufgaben zu konfrontieren oder zum Klavierspielen zu drängen. Denn Stress und Aufregung wirkten sich in den ersten drei Jahren schädlich für die heranwachsende Intelligenz aus, erläutert der Hirnforscher Gerhard Roth. Babys und Kleinkinder müssten spielerisch und anstrengungsfrei lernen dürfen.

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Dazu gehört auch das Sprechen lernen. Eltern sollten sich keine Sorgen machen, wenn ihre Kinder erst mit 14 Monaten die ersten Wörter zu bilden beginnen. Wichtig sei, dass die Kinder Mutter und Vater als verlässlich erleben: Es müsse drauf vertrauen können, dass seine Eltern regelmäßig mit ihm reden und sich um ihn kümmern, erläutert Roth in der Zeitschrift “GEO kompakt“ (Ausgabe Nr. 28).

dpa

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