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Angst vor Kündigung kennen viele - doch woran erkenne ich, ob sie berechtigt ist?

Ihnen schwant Übles?

Fünf Zeichen, dass Ihnen die Kündigung droht

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Viele Mitarbeiter beschleicht regelmäßig die Angst, den Job zu verlieren. Doch woran erkenne ich, ob mir wirklich die Kündigung droht?

Das letzte Projekt war ein Desaster? Ihr Chef sieht Sie nur noch von der Seite an? Viele Mitarbeiter beschleicht in solchen Situationen immer wieder die Angst vor einer Kündigung - und bereitet ihnen schlaflose Nächte.

Angst vor Kündigung: Bei welchen Zeichen Sie stutzig werden sollten

Meist sind solche Ängste unbegründet und Ihr Chef denkt nicht einmal im Traum daran, Sie zu feuern. Doch woran erkennen Mitarbeiter, dass sie in der Gunst ihres Vorgesetzten ganz weit nach unten gerutscht sind - und vielleicht bald eine Kündigung oder ein Aufhebungsvertrag auf dem Schreibtisch landet? Jobcoach Matthias Martens verrät im Spiegel, bei welchen Zeichen Sie stutzig werden sollten. Wir haben die wichtigsten für Sie unter die Lupe genommen:

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1. Sie werden offen kritisiert

Ihr Chef kritisiert Sie ständig, sieht nur noch Ihre Schwachstellen, das Vertrauen scheint dahin? Ein schlechtes Zeichen. Wenn Sie sich in jedem Gespräch für etwas rechtfertigen müssen und sich Ihr Chef mehr für Ihre Arbeitsweise als für das Ergebnis interessiert, scheinen Sie keinen guten Stand zu haben und sollten wachsam sein, so der Karriere-Experte. 

2. Infos werden Ihnen vorenthalten

Auch wenn Sie von wichtigen Entscheidungen immer als Letzter erfahren, in Prozesse nicht mehr eingebunden werden und Meetings ohne Sie stattfinden, sollten Sie gewarnt sein.

3. Projekte werden Ihnen entzogen

"Wir wollen Sie entlasten", heißt es auf einmal aus der Chefetage - Und zack, ist Ihr Projekt weg. Laut Martens wird für einen Projektleiterwechsel auch gerne eine neue "Phase" im Projekt vorgeschoben. Stattdessen erhalten Sie dann eher unwichtige Projekte, deren Ergebnisse weniger relevant sind. 

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4. Ihr Verantwortungsbereich wird neu organisiert

Ähnlich übel sieht es für Sie aus, wenn Ihr Verantwortungsbereich plötzlich "neu organisiert" wird, so Martens. Teile werden dann anderen Kollegen übergeben, damit Sie sich auf Ihre "Hauptaufgabe" konzentrieren können.

5. Sie werden versetzt

Spätestens, wenn Sie in eine andere, unbedeutende Zweigstelle versetzt werden, ohne jegliche Rückkehroption, wissen Sie, dass Sie sich einen neuen Job suchen sollten. 

Anzeichen für Kündigung nicht immer gleich

Der Karriere-Experte stellt aber auch klar, dass man diese Anzeichen nicht verallgemeinern könne, da jedes Unternehmen anders ticke. Bemerken Sie nur einzelne dieser Punkte, müssten diese nicht unbedingt eine Kündigung andeuten. "Sollten Sie jedoch mehrere dieser Punkte in Ihrem Arbeitsalltag erleben", so Martens weiter, "kann es nicht schaden, ein Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten zu suchen."

Auch interessant: Das sind die meistgestellten Fragen zur Kündigung

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Von Andrea Stettner

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