Jobverlust

Vorsicht, Kündigung droht: Bei vier Warnsignalen sollten Mitarbeiter hellhörig werden

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Eine Kündigung deutet sich meist schon lange zuvor an, sei es beim Vorgesetzten oder im Betrieb. Welche Warnsignale Mitarbeiter immer beachten sollten.

Die Angst vor einer Kündigung* beschleicht viele Mitarbeiter von Zeit zu Zeit. Oft sind diese Befürchtungen unbegründet und viel mehr Ausdruck einer tiefsitzenden Existenzangst. Bei bestimmten Anzeichen sollten Sie aber dennoch hellhörig werden.

Drohende Kündigung erkennen: Vier Warnsignale

  1. Dem Unternehmen geht es schlecht: Ihre Gehaltszahlungen verspäten sich, in Kollegenkreisen wird über eine baldige Insolvenz gemunkelt oder die Medien berichten über einen bevorstehenden Verlauf? Dann müssen Mitarbeiter mit betriebsbedingten Kündigungen rechnen - unabhängig davon, wie ihre Arbeitsleistung ausfällt.
  2. Der Vorgesetzte hat Sie auf dem Kieker: Sie werden auffällig oft kritisiert, jede Aufgabe kontrolliert und Sie müssen ständig zum Mitarbeitergespräch ins Chefbüro? Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass nach einem Grund gesucht wird, Ihnen zu kündigen.
  3. Sie sind nicht mehr gefragt: Aufgaben, für die Sie bisher zuständig waren, übernimmt Ihr Kollege. Zu Meetings werden Sie immer seltener eingeladen, wichtige Informationen fließen an Ihnen vorbei. Wenn Sie auch noch das Gefühl haben, dass Ihr Wissen und Ihre Meinung nicht mehr gefragt sind, dann könnte es sein, dass Ihr Vorgesetzter Sie bereits abgeschrieben hat. Eine Kündigung ist dann womöglich nur noch eine Frage der Zeit.
  4. Sie erhalten eine Abmahnung: „Die Abmahnung ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Ihnen die Kündigung droht“, mahnen die Personalexperten von Robert Half auf ihrem Blog. Doch Vorsicht: Für eine Kündigung braucht es keineswegs drei Abmahnungen, wie viele Arbeitnehmer glauben*.
Bestimmte Warnsignale im Job deuten auf eine Kündigung hin. (Symbolbild)

So reagieren Sie professionell auf eine drohende Kündigung

Sie haben das ein oder andere Warnsignal wiedererkannt? Dann sollten Sie dennoch nicht den Kopf in den Sand stecken oder gar panisch reagieren. Für eine Kündigung von Arbeitnehmern gelten in Deutschland schließlich strenge Voraussetzungen, die Ihr Arbeitgeber erst einmal erfüllen muss.

Bevor Sie sich also überstürzt auf Jobsuche machen, sollten sie zunächst ein klärendes Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten suchen: „Fragen Sie ihn nach den Gründen für die plötzlichen Veränderungen – im besten Fall stellt sich heraus, dass Sie die Situation falsch gedeutet haben“, raten die Experten von Robert Half. Außerdem ist jetzt Engagement gefragt: „Vereinbaren Sie konkrete und messbare Ziele, die später Ihren guten Willen belegen“, heißt es bei karrierebibel.de.

Positioniert sich Ihr Chef bei dem Gespräch nicht klar oder verweigert gar konstruktive Lösungsvorschläge Ihrerseits, sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auf den aktuellsten Stand bringen. So sind Sie für eine Kündigung gewappnet. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr zum Thema: Kündigung: 21 Gründe, warum Sie der Arbeitgeber feuern darf.

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Mit dieser Körpersprache wirken Sie schnell unprofessionell

Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil.
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer.
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren.
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