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Chefs aufgepasst: Diese Zeichen verraten schon Monate vorher, dass Mitarbeiter kündigen

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Von: Andrea Stettner

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Gewisse Anzeichen deuten schon früh darauf hin, dass Mitarbeiter mit einer Kündigung liebäugeln. Woran Sie Abwanderungswillige erkennen - und was Chefs dagegen tun können.

Die Laune Ihrer Mitarbeiter war schon einmal besser? Dann sollten Sie genau hinsehen und -hören, wenn Sie Ihre Team-Mitglieder im Unternehmen halten wollen. Denn gewisse Anzeichen deuten schon früh darauf hin, dass Mitarbeiter kündigen wollen*.

Mitarbeiter-Studie: 30 Prozent planen baldige Kündigung

Wie eine aktuelle Studie des Wirtschaftsprüfers Deloitte herausgefunden hat, planen tatsächlich 30 Prozent der jüngeren Arbeitnehmer (Jahrgänge 1983 bis 2002) innerhalb von zwei Jahren zu kündigen. Ein enormer Wert, der für Unternehmen richtig ins Geld geht und sich zudem negativ auf die Produktivität auswirken kann. Doch Führungskräfte können oft noch gegensteuern – wenn sie denn die entsprechenden Signale richtig deuten, die kündigungswillige Mitarbeiter aussenden.

Lesen Sie auch: Sie wollen kündigen? So lange ist die gesetzliche Kündigungsfrist.

Vier Anzeichen verraten, ob Mitarbeiter kündigen wollen

Patrick Cournoyer ist Leiter der Innovationsabteilung bei Peakon, einem Unternehmen, das sich auf Mitarbeiterbefragungen spezialisiert hat. Er behauptet: Unternehmen könnten Kündigungen bereits neun Monate vorher voraussagen. Doch wie ist das möglich? Im Gespräch mit dem HR-Softwareanbieter Personio verrät er, auf welche Signale Chefs achten sollen:

Auch interessant: Kündigung: Drei Irrtümer, die immer noch kursieren.

So können Führungskräfte Kündigungen durch Mitarbeiter verhindern

Wer diese Anzeichen in seinem Team erkennt, kann jedoch in vielen Fällen eine Kündigung noch abwenden. Cournoyer empfiehlt zum Einen Entwicklungspläne für jeden einzelnen Mitarbeiter, über den monatlich Rücksprache gehalten wird. „Wenn [Mitarbeiter] das Gefühl haben, dass ihre Entwicklung für das Unternehmen und besonders für ihren direkten Vorgesetzten Priorität hat, ermutigt sie das, zu bleiben und ihrerseits in das Unternehmen zu investieren”, weiß der Experte.

Ein weitere Tipp: Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, Feedback zugeben, ihre Bedenken und Sorgen zu teilen. Das sei gerade jetzt in der Corona-Krise wichtig, wo das Team oft über viele Orte verteilt arbeitet, sei es im Home Office oder im Büro. Cournoyer erklärt, dass sich Mitarbeiter stärker mit dem Unternehmen verbunden fühlen würden, wenn ihre Stimme gehört wird. Und das sorge im Idealfall dafür, dass sie weiterhin im Unternehmen blieben.

Praxistipps für Führungskräfte

Eine erfolgreiche, moderne Unternehmenskultur entwickeln – das funktioniert nur gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern. Der Ratgeber „Erfolg gestalten“ (werblicher Link) erklärt praxisnah, wie Ihnen das im Team gelingt.

Wann Mitarbeitern die Kündigung vom Chef droht

Nicht nur Mitarbeiter senden oft verhängnisvolle Signale, die auf eine Kündigung hindeuten. Auch Chefs verraten durch gewisse Anzeichen, ob einem Mitarbeiter bald die Kündigung droht. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Lesen Sie auch: Angst in Corona-Zeiten: Wann kann eine Kündigung drohen - und was sind Ihre Rechte?

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