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An dieser steilen Felswand befindet sich die Klause.

Kurioses Jobangebot

Eremit gesucht! Kein Strom, kein Wasser, keine Kollegen

Eine Pfarrei nahe Salzburg sucht einen Eremiten. Er muss ohne Strom und fließendes Wasser in einer kargen Unterkunft auskommen, die in den Fels gebaut ist.

Eine Stellenausschreibung für jeden, der gerne allein ist und auf jeglichen Luxus verzichten will: Die Pfarrei Saalfelden sucht einen Einsiedler für eine Klause, die sich in 1.400 Meter Höhe an einer Felswand befindet.

"Es soll eine Person sein, die ein offenes Ohr und ein offenes Herz für Wanderer hat“, sagte Pfarrer Alois Moser. Der Einsiedler - Frauen dürfen sich nicht bewerben - soll eine Verbindung zum christlichen Glauben haben und muss sich selbst versorgen. Bezahlung gibt es nicht. 

Sicher kein leichter Start in diesen außergewöhnlichen Beruf - doch drei ernsthafte Bewerbungen seien bereits eingetroffen.

Viel Ruhe, gute Aussicht: Jobangebot als Eremit in Saalfelden

Die Klause von Saalfelden ist mehr als 350 Jahre alt. Es ist eine der letzten bewohnten Einsiedeleien in Europa. Die natürliche Felshöhle am Fuße des Steinernen Meeres ist im 17. Jahrhundert zu einer Kapelle ausgebaut worden. Seit damals wird dort der Schutzpatron der Tiere, der Heilige Georg, verehrt. Früher diente der Bewohner der Klause auch als Feuermelder für den österreichischen Ort.

Die Saison dauert von Mitte April bis November. In den Wintermonaten ist die Einsiedelei wegen der Kälte nicht bewohnbar. Im vergangenen Jahr lebte ein Wiener Pfarrer und Psychotherapeut dort, davor war es zwölf Jahre lange die Bleibe eines Benediktinermönches gewesen. 

Die Bewerbungsfrist für die Stelle läuft noch bis zum 15. März.

dpa/mil

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