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Ein Lebenslauf sollte klar aufgebaut sein.

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Lebenslauf: Dieser Aufbau bringt Ihre Stärken zum Vorschein

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Mit dem Lebenslauf zeigen Sie Personalern, was in Ihnen steckt. Damit die Ihre Erfahrungen und Skills aber wirklich registrieren, sollte er klug aufgebaut sein.

Bei vielen ausgeschriebenen Stellen ist der Andrang groß. Personalverantwortliche haben dann alle Hände damit zu tun, unter den vielen Bewerbungen die richtigen Kandidaten für den Job auszuwählen. Da bleiben oft nur wenige Sekunden, um den Lebenslauf jedes Bewerbers zu überfliegen. 

Lebenslauf: Bloß nicht zu unübersichtlich

Umso wichtiger ist es, dass Bewerber den Lebenslauf so aufbauen und gestalten, dass die eigenen Stärken schon auf den ersten Blick optimal zum Vorschein kommen – meint auch Karriere-Coach Bernd Slaghuis.

"Der Leser sollte in der Lage sein, einen Lebenslauf schnell zu erfassen und so einen guten Überblick über die berufliche, akademische und schulische Vergangenheit eines Kandidaten zu erhalten", verrät der Profi im Interview mit dem BusinessInsider. "Nicht das ausgefallenste Design punktet, sondern eine gute Struktur und Verständlichkeit der Inhalte."

So sieht der optimale Aufbau eines Lebenslauf aus

Um Ihre Stärken und Erfahrungen im Lebenslauf optimal in Szene zu setzen, empfiehlt Slaghuis auf seinem Blog folgenden Aufbau:

1. Persönliche Angaben
2. Berufserfahrung
3. Weiterbildungen
4. Praktika / Auslandserfahrung / Nebentätigkeiten
5. Studium / Ausbildung / Wehr- oder Zivildienst / Schule
6. Sprachen und IT-Kenntnisse
7. Weitere Kenntnisse (optional, ggf. Führerschein, Veröffentlichungen etc.)
8. Interessen (optional)

Auch interessant: Ein besonderer Trick verwandelt Ihren Lebenslauf von gut in großartig.

Diese Infos können Sie getrost aus dem Lebenslauf streichen

Bewerber sollten also auf alle unnötigen Infos im Lebenslauf verzichten, damit die relevanten Punkte ins Auge stechen – und nicht davon ablenken.

Laut Slaghuis können Sie dabei auf folgende Dinge getrost verzichten:

  • "Schnickschnack": Streichen Sie Zitate berühmter Persönlichkeiten oder Logos bzw. Symbole des potentiellen Arbeitgebers.
  • K opf- und Fußzeilen auf jeder Seite des Lebenslaufs: Es reicht völlig aus, Ihre Kontaktdaten oben auf der ersten Seite anzugeben.
  • Verschachtelte Zeiträume: Wenn Sie bei einem Arbeitgeber im Laufe der Zeit mehrere Funktionen übernommen haben, reicht es, diese zu nennen - die Zeiten dafür sind nicht so wichtig.
  • Komplizierte Stellenbezeichnungen: Laut des Karriere-Experten dürfen Sie ruhig von der offiziellen Bezeichnung abweichen und eine gebräuchlichere verwenden, um für mehr Klarheit zu sorgen.
  • Abkürzungen, etwa für Positionsbezeichnungen, die für Außenstehende nur schwer zu entziffern sind. Schreiben Sie diese lieber aus oder verwenden Sie verständlichere Begriffe.
  • Unwichtige Weiterbildungen: Nennen Sie nur die für den Job relevanten Weiterbildungen.
  • Zu lange Unternehmens-Infos - meist reicht es schon, die Branche zu nennen.
  • Überflüssige Kompetenzprofile: Weitere Dokumente, die Ihre Kompetenz unterstreichen, sind nur für spezielle Jobs relevant.

Zum Weiterlesen: Sechs typische Fehler im Lebenslauf, die fast jeder einmal macht.

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Von Andrea Stettner

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