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Bewerbungsunterlagen benötigen einen Lebenslauf - und der will gut formuliert sein.

Besser nicht

Geben Sie dieses Hobby niemals in Ihrem Lebenslauf an - es droht Job-Absage

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Einen ansprechenden Lebenslauf zu schreiben, ist nicht einfach. Warum Sie darauf achten sollten, dass dieses eine Hobby nicht darin vorkommt, erfahren Sie hier.

Einen guten Lebenslauf zu schreiben, erfordert Genauigkeit und zielgerichtetes Denken. Denn schließlich müssen alle Infos zum eigenen Berufsleben darin auf maximal zwei Seiten zusammengefasst werden. Einige Aspekte zu Ihrem Werdegang und Ihrer Persönlichkeit müssen also außen vor bleiben. Zudem muss alles darauf abzielen, dass der Personaler oder künftige Chef sofort sieht, dass Sie zum Unternehmen passen.

Warum Hobbys im Lebenslauf einen Vorteil bringen können

Dabei geben viele Bewerber auch Hobbys im Lebenslauf an. Das ist prinzipiell auch erlaubt und kann zusätzlich von Ihren Qualitäten überzeugen. Denn so bekommt der Personaler oder der Verantwortliche einen Eindruck von Ihrer Persönlichkeit, nicht nur von Ihren beruflichen Qualifikationen.

Hobbys sollten sich, wenn möglich, auch mit den Anforderungen oder dem Bereich des Jobs decken, auf den Sie sich bewerben. Wer sich also als Schreiner bewirbt, der kann durch kreative, handwerkliche Hobbys im Lebenslauf unterstreichen, warum er dem Beruf des Schreiners nachgehen will. Geben Sie also lieber eines oder wenige außergewöhnliche Hobbys an und fokussieren Sie sich. Menschen mit zahlreichen Hobbys gelten schnell als unglaubwürdig.

Lesen Sie hier: Vom Chef zurück zur Fachkraft: Schade ich damit meinem Lebenslauf? 

Dieses Hobby kann Sie die Einladung zum Vorstellungsgespräch kosten

Was jedoch in einem Lebenslauf nichts zu suchen hat, ist ein bestimmtes Hobby: Lesen. Das behauptete zumindest Vicky Oliver, Autorin des Buches "301 Smart Answers to Tough Interview Questions", über das das Portal Business Insider berichtete.

Denn wer liest schließlich nicht irgendwann mal irgendetwas? Als Hobby geht das dann noch nicht gleich durch. Und wer wirklich die meiste Zeit mit Lesen verbringe, der werde dann recht schnell als Eigenbrötler abgestempelt, warnte Oliver. Ein interessantes Hobby zu erfinden ist natürlich auch keine Lösung. Lassen Sie die Hobbys in Ihrer Bewerbung im Zweifel also besser ganz weg.

Video: Mit diesen Tipps kann beim Bewerbungsgespräch nicht schief gehen

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sca

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Kommentare

drehrumbum
(1)(0)

Vielleicht sollte man bemerken, daß kein einziger von solchen Tips zu 100% gelten kann. Auch mein Tip, daß es mit einer Power Point Präsentation vielleicht eher zu einer Einladung zum Bewerbungsgespräch kommen kann, wird nicht 100%ig gelten. Dort kann man dann auf Nachfrage erklären, daß man diese mühelos selbst und papierlos (keinerlei Grafikelemente gemalt und eingescannt) erstellt hat. Es gibt sicher Chefs bzw. Firmen*, denen das gar nicht gefällt - nicht nur die 10-Sekunden-Videosequenz vom Siegtor, welches den Aufstieg bedeutete (Hobby) - sondern generell. In solchen Firmen würde ich einfach nicht hineinpassen und mich doch nur quälen müssen. Genauso ist es bei der Mutter, welche ihr Kind nicht (auch) als ein geliebtes Hobby betrachtet und sich dazu gegenber dem AG ausschweigen möchte. Dann sollte man sich aber auch nicht wundern, daß die Großeltern einspringen müssen, weil man ansonsten Kinder und Job einfach nicht bewältigen würde und das liegt natürlich alles am System**, weshalb die Politik gefordert ist (die schon die eigene, bei der Oma verbrachte Kindheit versaute).
* Sponsor des Sports?
** nö

Christian SeidenbartAntwort
(0)(0)

Ja. Das ist die "Hexerei". Die Gewerkschaften schieben es (teilweise zurecht) auf eine niedrige Organisationsquote. Auf der anderen Seite muss ich mir nur ansehen, wie haarsträubend realitätsfremd so manche Forderung der Gewerkschaft ist - in der heutigen Zeit.

Echte Verbesserungen für die Mitarbeiter von denen inidirekt auch die Firma profitiert? Mangelware. Dabei gibt es durchaus realistische und gute Ideen. Beispielsweise Kaffeevollautomaten in der Teeküche. Anstatt, dass "jeder" seinen Kaffekocher hat, pflegt, befüllt, spült hat man das plötzlich zentral. Und es soll durchaus den einen oder anderen geben, der sich noch einen Kaffee holt und noch etwas fertig macht anstatt heimzugehen. Und das obwohl Kaffee nicht unbedingt in meiner persönlichen "Hitliste" steht.

drehrumbumAntwort
(0)(0)

Greta bin ich jedenfalls nicht: Das kann ich auch gar nicht sein, da ich gestern hier bemerkte, daß ich zu einem Treffen mit ihr einen dieser Raketenrucksäcke für eine Person (siehe auch Michael Jacksons Show) nehmen würde, der unterwegs von der NATO während des Fliegens aus der Luft immer wieder betankt wird.