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Ein überzeugender Lebenslauf gehört zu jeder Bewerbung - doch Personaler widmen ihm erschreckend wenig Zeit.

Neue Studie

So viel Zeit nehmen sich Personaler wirklich für Ihren Lebenslauf

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Der Lebenslauf gilt als das wichtigste Dokument der Bewerbungsunterlagen. Doch dafür nehmen sich Personaler erstaunlich wenig Zeit - und das hat Folgen.

Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse: Diese Unterlagen gehören in jede Bewerbung. Doch nicht jedes Dokument ist dabei für Personaler gleich wichtig. 

Personaler verbringen weniger Zeit mit Lebenslauf als angenommen

Für einen Großteil der HR-Verantwortlichen, nämlich 68 Prozent, gilt der Lebenslauf als wichtigstes Dokument. Erst danach folgen das Anschreiben bzw. Motivationsschreiben (22 Prozent) und Arbeitszeugnisse (10 Prozent). Dafür nehmen sich Recruiter jedoch erstaunlich wenig Zeit. Wie eine Eye-Tracking-Studie von StepStone Österreich und dem Unternehmen mindtake ergeben hat, widmen sich Personaler lediglich 43 Sekunden lang einem Lebenslauf, bevor sie anderen Aufgaben nachgehen. Zuvor hatten die Recruiter ihren Zeitaufwand noch auf zwei Minuten geschätzt. Doch die Realität sieht anders aus.

Und das hat Folgen für die Bewerber: Wer keinen klar strukturierten und übersichtlich gestalteten Lebenslauf vorzuweisen hat, dessen Unterlagen dürften schnell auf dem Absagestapel landen. Denn wenn Personaler die wichtigsten Informationen nicht finden, sieht es schlecht aus für den Bewerber. 

Lesen Sie auch: Lebenslauf: Inhalt, Aufbau und absolute No-Gos.

Lebenslauf: Erster Blick fällt auf Bewerbungsfoto

Besonders wichtig ist laut der Eye-Tracking-Studie auch ein professionelles Bewerbungsfoto - hierauf fällt der Blick bei Personalern als erstes. Auch bei der Befragung der Personaler belegte dieses den dritten Platz in Sachen Wichtigkeit. Wer kein Bewerbungsfoto vom Profi zur Verfügung hat, der sollte laut Stepstone lieber auf ein Foto verzichten - ein Schnappschuss aus dem Urlaub könnte hier gewaltig nach hinten losgehen.

Auch interessant: Lügen im Lebenslauf: Diese Tricks kennt jeder Personaler.

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Von Andrea Stettner

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