+

Mehr Netto vom Brutto

Es ist schon praktisch: Um 12 Uhr lässt man den Kugelschreiber fallen und macht sich auf den Weg in die Kantine. Moment werden viele sagen: "Bei uns gibt gar keine". In solchen Fällen helfen Essensschecks.

Betriebliche Mittagsverpflegung von Angestellten wird in Deutschland steuerlich gefördert. Dabei profitieren keineswegs nur Mitarbeiter von Großunternehmen, die zum Beispiel in der betriebseigenen Kantine essen können. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können den Angestellten mit Restaurantschecks eine wirkungsvolle steuerbegünstigte Sozialleistung bieten. Verpflegungsschecks bieten Arbeitgebern die Chance, ihren Mitarbeitern steuervergünstigt Mahlzeiten zu sponsern. Dabei verzichtet der Staat auf die Besteuerung. Die genauen Bestimmungen sind in den Lohnsteuerrichtlinien geregelt. Maximal sind jährlich bis zu 1.298 Euro als Essenszuschuss pro Mitarbeiter steuerfrei. Arbeitstäglich stehen 5,90 Euro zur Verfügung. Damit lässt sich der Nettolohn der Mitarbeiter effizienter steigern als bei einer klassischen Lohnerhöhung, da der negative Effekt durch den Abzug von Steuern und Sozialabgaben entfällt.

Eine klassische Gehaltserhöhung um beispielsweise 46,50 Euro kostet das Unternehmen inklusive Lohnnebenkosten etwa das Doppelte. Wird eine Gehaltserhöhung dagegen über Essenschecks realisiert, sparen Arbeitnehmer und Arbeitgeber: die Lohnsteigerung lässt sich quasi "Brutto für Netto" realisieren. Restaurantschecks werden daher als steuerfreies Extra immer interessanter. Das Restaurant Scheck-System für alle attraktiv ist.

Der vom Marktführer Sodexo emittierte Restaurant Pass ist bundesweit flexibel einlösbar: Neben großen Lebensmittelketten und vielen bekannten Fast Food Restaurants freuen sich auch der lokale Bäcker, Metzger und Italiener um die Ecke über einen Besuch mit dem Essenscheck. So wird die Mittagspause zum motivierenden Steuerspar-Erlebnis.

Nähere Informationen zum Scheck-System finden sich auch auf der Webseite des Unternehmens: www.sodexo.de (mso)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Coronavirus: Krankschreibung vom Arzt per Telefon für zwei Wochen möglich
Betroffene in Deutschland dürfen sich bei leichten Atemwegserkrankungen nun für bis zu zwei Wochen am Telefon krankschreiben lassen.
Coronavirus: Krankschreibung vom Arzt per Telefon für zwei Wochen möglich
Warnung im Supermarkt: Diesen Hygiene-Fehler sollten Sie auf keinen Fall machen
Supermarkt-Mitarbeiter bitten darum, dass Kunden diese schlechte Angewohnheit unbedingt sein lassen sollten.
Warnung im Supermarkt: Diesen Hygiene-Fehler sollten Sie auf keinen Fall machen
Aus Angst vor Coronavirus: Krankenhaus-Pflegerin wird aus Supermarkt geworfen
Eine Intensivpflegerin schildert, wie sie im Alltag von Mitmenschen diskriminiert wird - und wie sogar die Nachbarn ihr plötzlich aus dem Weg gehen.
Aus Angst vor Coronavirus: Krankenhaus-Pflegerin wird aus Supermarkt geworfen
Corona, Kinder, Chaos: Bei berufstätigen Eltern liegen die Nerven blank
In der Corona-Krise sind berufstätige Eltern oft komplett überfordert. Experten schlagen Alarm.
Corona, Kinder, Chaos: Bei berufstätigen Eltern liegen die Nerven blank

Kommentare