Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Ingenieurimage in Deutschland gestiegen

Das Image von Igenieuren in Deutschland ist gut. Nur Ärzte und Naturwissenschaftler genießen ein höheres Ansehen. Nicht nur deshalb handelt es sich um ein interessantes Aufgabengebiet - übrigens auch für Frauen.

Der Ingenieurberuf hat ein hervorragendes Image, wie eine repräsentative Umfrage des VDE unter 1.000 Bundesbürgern zeigt. Er liegt demnach auf Platz drei der angesehensten Berufe in Deutschland, 2005 war es noch Platz fünf. Nach wie vor genießen Ärzte das beste Image, ihnen folgen die Naturwissenschaftler auf Platz zwei. Juristen, Architekten, Unternehmer nehmen in der Beliebtheitsskala die Plätze vier bis sechs ein. Politiker bilden das Schlusslicht. Das positive Ingenieurimage deckt sich mit guten beruflichen Perspektiven, so das Ergebnis des VDE-Trendreports, einer Befragung unter den 1.300 VDE-Mitgliedsunternehmen.

Beruf und Familie

97 Prozent der befragten Unternehmen der Elektroindustrie schätzen die Berufschancen von Hochschulabsolventen der Elektro- und Informationstechnik nach wie vor gut ein. 93 Prozent erwarten, dass sich der internationale Wettbewerb um die besten Köpfe verschärfen wird. Umso mehr Initiativen ergreifen die Unternehmen, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Insbesondere für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legen sie sich ins Zeug. Sieben von zehn Unternehmen bieten Teilzeit und Arbeitszeitkonten an. Bei vier von zehn Befragten können Mitarbeiter zu Hause im Home Office arbeiten. Zehn Prozent zahlen einen Zuschuss für Kindergarten und Tagesmutter. Neun Prozent verfügen über einen eigenen Betriebskindergarten.

Auf Frauen setzen

„Viele Maßnahmen zielen auf die Rekrutierung von Ingenieurinnen ab. Noch sind Elektroingenieurinnen in den Unternehmen unterrepräsentiert“, bedauert VDE-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer. So gab mehr als die Hälfte der Unternehmen an, gar keine Ingenieurin in der Belegschaft zu haben. Bei 39 Prozent macht der Anteil der Elektroingenieurinnen an allen Mitarbeitern bis zu fünf Prozent aus. Bei keinem Unternehmen stellen sie mehr als 20 Prozent der Belegschaft. 30 Prozent ergreifen besondere Wiedereingliederungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen, die nach der Elternzeit wieder in das Unternehmen zurückkehren, zum Beispiel Fortbildungen, Coaching und Mentoring. Für mehr weiblichen technischen Nachwuchs engagieren sich mehr als die Hälfte der Unternehmen. Sie bieten für Studentinnen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) spezielle Rekrutierungsveranstaltungen, Praktika und Schnuppertage an.

Mehr Infos: www.vde.com (akz)

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