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Studierenden würden wieder ins Wohnheim ziehen

Eine Online-Befragung durch das Hochschul-Informations-System (HIS) im Auftrag des Deutschen Studentenwerks (DSW) ergab, dass neun von zehn Studierenden wieder ins Wohnheim ziehen würden.

Für die mehr als 1.000 Studentenwohnheime der Studentenwerke gilt: Wer einmal drin war, schätzt es. 9 von 10 Studierenden, die derzeit in einem Studentenwohnheim leben, würden jederzeit wieder dort einziehen. Das geht aus einer Online-Studierenden-Befragung hervor, die das Hochschul-Informations-System (HIS) im März und April 2009 im Auftrag des Deutschen Studentenwerks durchgeführt hat, das die Ergebnisse im Dezember vorgestellt hat.

Über das so genannte „HISBUS-Panel“ wurden online 22.000 Studierenden nach ihren Wohnbedürfnissen sowie ihren Einstellungen zum Studentenwohnheim befragt.

13 Prozent der Studierenden leben derzeit im Wohnheim – wegen der niedrigen Miete, der Nähe zur Hochschule, oder weil sie kurzfristig ein Zimmer benötigten. Besonders nachgefragt ist das Wohnheim bei Studienanfängern und bei ausländischen Studierenden. Jeder vierte Neuimmatrikulierte, der nicht zu Hause wohnen bleibt, geht ins Wohnheim.

Vielerorts Wartelisten für Wohnheimplätze

Von den ausländischen Studierenden wählt sogar fast die Hälfte das Wohnheim. „Das Wohnheim hat Zukunft, und gerade angesichts der vielen zusätzlichen Studierenden, die in den kommenden Jahren an die Hochschulen kommen werden, brauchen wir mehr Plätze“, kommentiert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde die Ergebnisse. „Die Wohnheime in ganz Deutschland sind voll, und an vielen Orten gibt es noch Wartelisten für einen Wohnheimplatz.“

In den mehr als 1.000 Wohnheimen der Studentenwerke finden die Studierenden Wohnformen wie auf dem privaten Wohnungsmarkt vor: 40 Prozent haben ein Zimmer in einer Wohngruppe/Wohngemeinschaft, 29 Prozent ein Einzelappartement, 27 Prozent ein Einzelzimmer, aber Bad und Küche werden mit anderen geteilt. 3 Prozent der Wohnheimbewohner leben in einer Wohnung für studentische Familien, und nur noch ein Prozent teilt sich das Zimmer mit einem Kommilitonen oder einer Kommilitonin.

Die Studie zum Download (116 Seiten): www.studentenwerke.de (nh)

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