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Zukunft im Handwerk

Wer im Berufsleben Vielfalt und Abwechslung sucht ist im Handwerk an der richtigen Adresse. Jugendlichen wird in insgesamt 125 Handwerksberufen eine interessante berufliche Perspektive geboten. Und: Auch in klassischen Berufsbildern wird auf Innovation gesetzt.

Mit fast 500.000 Lehrlingen ist das Handwerk Deutschlands ausbildungsstärkster Wirtschaftsbereich. Kein Wunder: Im Handwerk sind Persönlichkeiten gefragt. Wer einen kreativen Beruf sucht, gerne mit Menschen arbeitet und sich für moderne Technik interessiert, der ist im Handwerk richtig.

Die Nachfrage an Auszubildenden zur Sicherung des Fachkräftebedarfs wächst in vielen Regionen aufgrund der demographischen Entwicklung. Das Handwerk, ein dynamischer Wirtschaftsbereich, bietet den Jugendlichen interessante berufliche Perspektiven. Neue Tätigkeitsfelder und Arbeitsschwerpunkte eröffnen gerade qualifizierten Schulabgängern erfolgversprechende Karrieren im Handwerk und eröffnen Wege zur Selbständigkeit. 125 Handwerksberufe stehen zur Wahl. Berufe, die – selbst im klassischen und traditionellen Bereich – ein hohes Maß an High-Tech verwenden. Und ohne Computer läuft im Handwerk ohnehin kaum noch etwas. Deshalb engagieren sich die Handwerkskammern und der Zentralverband des Deutschen Handwerks in der Gemeinschaftsinitiative „it-fitness“. Es bietet allen Handwerkslehrlingen zusätzlich eine kostenlose it-Basisqualifizierung. Um den gestiegenen Ansprüchen an die Berufsausbildung gerecht zu werden, werden die Ausbildungsinhalte kontinuierlich angepasst. So sind aktuell in vier Handwerksberufen – Fotomedienfachmann, Friseur, Speiseeishersteller und Seiler – seit dem Ausbildungsjahr 2008 neue oder überarbeitete Ausbildungsordnungen gültig. In weiteren neun Ausbildungsberufen wurden neue Prüfungsstrukturen geschaffen. Darunter befinden sich die Feinwerkmechaniker, die Elektroniker, die Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik sowie die Zweiradmechaniker.

Im Betrieb und in der Berufsschule werden im so genannten „Dualen System” praktisches und theoretisches Wissen optimal miteinander verbunden. Im Regelfall wird die Gesellenprüfung nach drei bis dreieinhalb Jahren absolviert. Danach eröffnen sich viele Möglichkeiten der Weiterbildung und beruflichen Qualifizierung im Berufslaufbahnkonzept – allen voran die Meisterprüfung.

Infos sind erhältlich bei: Aktion Modernes Handwerk, Mohrenstraße 20/21, 10117 Berlin. Zusätzlich gibt es im Internet unter www.teamhandwerk.de brandaktuelle Jobinfos, Kontaktdaten, Tipps und News. Interessenten finden hier auf der bundesweiten Lehrstellen- und Praktikumsplatzbörse aktuelle Jobangebote. (akz)

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